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/ 21.06.2013
Steffen Kern

The Behaviour of Interest Groups in Trade and Industry Towards Monetary Policy and Central Banks. Theory and Evidence on Germany and the Euro Area

Frankfurt a. M. u. a.: Peter Lang 2006 (Studien zu Internationalen Wirtschaftsbeziehungen 6); 381 S.; pb., 56,50 €; ISBN 978-3-631-54615-4
Inwieweit versuchen private Interessengruppen aus Industrie und Handel die Währungspolitik zu beeinflussen und in welcher Weise findet die Interessenartikulation statt? Am Beispiel der Bundesrepublik untersucht Kern die Beziehungen zwischen den Vertretern von Interessengruppen und der Bundeszentralbank. Seine empirische Analyse basiert u. a. auf zahlreichen Interviews mit Entscheidungsträgern der Interessengruppen der Bundesbank. Trotz der großen Bedeutung der Währungspolitik für die Unternehmen zeige sich folgendes Ergebnis: „Interest group activity on monetary and exchange rate affairs is low, especially when compared with other policy areas“ (345). Die Ursachen hierfür seien mannigfaltig, eine sieht Kern in der schwierigen institutionellen Erreichbarkeit der Bundesbank für Interessenvertreter. Die Einführung der einheitlichen europäischen Währung habe diese Situation weiter erschwert, denn die Europäische Zentralbank genieße einen unvergleichlich hohen Grad an Autonomie und sei somit für die Verbände noch schwieriger zu erreichen, schreibt Kern.
Sabine Steppat (STE)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 2.3242.3422.331 Empfohlene Zitierweise: Sabine Steppat, Rezension zu: Steffen Kern: The Behaviour of Interest Groups in Trade and Industry Towards Monetary Policy and Central Banks. Frankfurt a. M. u. a.: 2006, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/26430-the-behaviour-of-interest-groups-in-trade-and-industry-towards-monetary-policy-and-central-banks_30799, veröffentlicht am 25.06.2007. Buch-Nr.: 30799 Inhaltsverzeichnis Rezension drucken
CC-BY-NC-SA