/ 19.06.2013
Christine Marie Conrad
Rechtliche Entwicklung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit von europäischen Regionen im Zeitalter der Globalisierung. Ausdruck von Denationalisierung und Neuorganisation
Frankfurt a. M. u. a.: Peter Lang 2003 (Europäische Hochschulschriften: Reihe II, Rechtswissenschaft 3820); 207 S.; brosch., 39,- €; ISBN 3-631-51880-3Rechtswiss. Diss. Kiel; Gutachter: J. Delbrück, R. Hofmann. - Wirkt der Globalisierungsprozess entstaatlichend? Welche Folgen hat er für die staatliche Souveränität? Wie wirkt sich die Globalisierung auf die Regionen aus? Diese Fragen untersucht die Autorin am Beispiel des europäischen Integrationsprozesses. Im Einzelnen beschäftigt sie sich mit der Entstaatlichung der Wahrnehmung öffentlicher Aufgaben, der Denationalisierung, der Neuorganisation in transnationalen Einheiten und der Herausbildung von transnationalem Recht. Weitere Integrationsschritte würden keinen Verlust an staatlicher Souveränität bedeuten, vielmehr sollte von „schwebender oder geteilter Souveränität" (141) gesprochen werden. Für die Entstehung einer transnationalen Demokratie seien die grenzüberschreitende Zusammenarbeit und die Förderung europäischer Netzwerke bedeutungsvoll. Die geeignete Rechtsform hierfür sei die des „Zweckverbandes" (143).
Sabine Steppat (STE)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 3.1 | 2.2
Empfohlene Zitierweise: Sabine Steppat, Rezension zu: Christine Marie Conrad: Rechtliche Entwicklung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit von europäischen Regionen im Zeitalter der Globalisierung. Frankfurt a. M. u. a.: 2003, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/21057-rechtliche-entwicklung-der-grenzueberschreitenden-zusammenarbeit-von-europaeischen-regionen-im-zeitalter-der-globalisierung_24566, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 24566
Rezension drucken
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
CC-BY-NC-SA