/ 19.06.2013
Yvonne Kuhn
Professionalisierung deutscher Wahlkämpfe? Wahlkampagnen seit 1953
Wiesbaden: Deutscher Universitäts-Verlag 2007 (Sozialwissenschaft); IX, 253 S.; brosch., 35,90 €; ISBN 978-3-8350-6065-4Diss. Hamburg; Gutachter: M. Greven. – Kuhn geht der viel diskutierten „Professionalisierungs-“ beziehungsweise „Modernisierungsthese“ (2) in der Wahlkampfforschung anhand einer Untersuchung ausgewählter deutscher Wahlkämpfe zwischen 1953 und 2002 nach. Herangezogen werden hierzu vier historische Kampagnen von CDU, SPD, FDP und Grünen, um sie dann dem Wahlkampf 2002 kontrastierend gegenüberzustellen. Unter Professionalisierung versteht die Verfasserin insbesondere die Inszenierung, Personalisierung, Polarisierung, Emotionalisierung von Wahlkämpfen, das aktive Themenmanagement sowie das „Spin Doctoring“. Sie kommt zu dem Schluss, dass sich die Kampagnen in den untersuchten fünfzig Jahren zwar verändert und den technischen Entwicklungen angepasst, aber nicht im Sinne ihres Verständnisses von der These „professionalisiert“ haben.
Dr. des. Tim Spier (TS)
M. A., Dipl. Jur., Akad. Rat, Lehrstuhl Politik II, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.
Rubrizierung: 2.332 | 2.313 | 2.315
Empfohlene Zitierweise: Dr. des. Tim Spier, Rezension zu: Yvonne Kuhn: Professionalisierung deutscher Wahlkämpfe? Wiesbaden: 2007, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/21538-professionalisierung-deutscher-wahlkaempfe_32501, veröffentlicht am 16.08.2007.
Buch-Nr.: 32501
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M. A., Dipl. Jur., Akad. Rat, Lehrstuhl Politik II, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.
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