/ 18.06.2013
Gerhard Feldbauer
Marsch auf Rom. Faschismus und Antifaschismus in Italien - Von Mussolini bis Berlusconi und Fini
Köln: PapyRossa Verlag 2002; 224 S.; 14,80 €; ISBN 3-89438-248-1Achtzig Jahre nach der faschistischen Machtergreifung erkennt der Autor trotz aller Unterschiede zu Mussolini in der aktuellen italienischen Politik und in den Parteiprogrammen zahlreiche faschistoide, autoritäre und rassistische Elemente. Der Grund dafür sei insbesondere darin zu sehen, dass die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Voraussetzungen für faschistisches und faschistoides Gedankengut keineswegs beseitigt worden seien. Feldbauer analysiert die Zusammenhänge zwischen und die historische Kontinuität von altem und neuem italienischen Faschismus. Damit gibt er zugleich einen sehr gut verständlichen Überblick über zentrale Aspekte der Geschichte Italiens der letzten 80 Jahre. Im Anhang finden sich Kurzbiografien wesentlicher Persönlichkeiten sowie ein Glossar, das u. a. wichtige Institutionen und Begriffe erläutert.
Inhaltsübersicht: I. Die Lehren der Geschichte; II. Die Resistenza; III. Die Kontinuität der faschistischen Bewegung; IV. Die Sozialisten; V. Die IKP - Von Livorno nach Rimini; VI. Kommt ein neuer Mussolini?
Silke Becker (BE)
Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
Rubrizierung: 2.61 | 2.25
Empfohlene Zitierweise: Silke Becker, Rezension zu: Gerhard Feldbauer: Marsch auf Rom. Köln: 2002, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/17432-marsch-auf-rom_20068, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 20068
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Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
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