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/ 03.06.2013
Andreas Musolff

Krieg gegen die Öffentlichkeit. Terrorismus und politischer Sprachgebrauch

Opladen: Westdeutscher Verlag 1996; 316 S.; kart., 58,- DM; ISBN 3-531-12463-3
Nach Darstellung der Entstehungszusammenhänge des Terrorismusbegriffs in der Französischen Revolution wird die zeitgenössische französische Terrorismusterminologie und ihre Rezeption in Deutschland erläutert. Es schließt sich ein Vergleich der öffentlichen Terrorismusdebatten in Deutschland und Großbritannien seit den siebziger Jahren an. Es gelingt dem Autor, Dozent am Germanistischen Institut der Universität Durham (England) in dieser hochinteressanten Studie u. a. zu zeigen, inwiefern schon die jeweils spezifische Verwendung und Definition des Wortes Terrorismus durch verschiedene gesellschaftliche Gruppen (z. B. Politiker, Medien, APO-Bewegung) gegenseitige Schuldzuweisungen gefördert und das politische Klima angeheizt haben.
Petra Beckmann-Schulz (Bm)
Dr., Politikwissenschaftlerin.
Rubrizierung: 2.252.372.61 Empfohlene Zitierweise: Petra Beckmann-Schulz, Rezension zu: Andreas Musolff: Krieg gegen die Öffentlichkeit. Opladen: 1996, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/2558-krieg-gegen-die-oeffentlichkeit_3287, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 3287 Rezension drucken
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