/ 17.06.2013
Bernhard von Rosenbladt (Hrsg.)
Freiwilliges Engagement in Deutschland - Freiwilligensurvey 1999. Ergebnisse der Repräsentativerhebung zu Ehrenamt, Freiwilligenarbeit und bürgerschaftlichem Engagement. Band 1: Gesamtbericht
Stuttgart/Berlin/Köln: Verlag W. Kohlhammer 2000 (Schriftenreihe des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend 194.1); 222 S.; kart., 10,- €; ISBN 3-17-016936-XDas freiwillige Engagement findet politisch immer mehr Aufmerksamkeit, sei es, weil diesem Sektor bürgerschaftlicher Aktivitäten eine wichtige Funktion in Fragen des gesellschaftlichen Zusammenhalts zugeschrieben wird, sei es, weil diese Form einer unentgeltlichen Leistungserbringung sonst nicht behebbare Defizite öffentlicher Dienstleistungen zu decken vermag. Der Freiwilligensurvey 1999 entstand im Rahmen des 1998 vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend initiierten Forschungsprojektes "Repräsentative Erhebung zum Ehrenamt", das im Projektverbund von vier Instituten (Infratest Burke Sozialforschung, München; Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung - FÖV/Speyer; Institut für Entwicklungsplanung und Strukturforschung - IES/Hannover; Institut für Sozialwissenschaftliche Analysen und Beratung - ISAB/Köln) 1998/99 durchgeführt worden ist. Um das einschlägige Spektrum möglichst umfassend - also bestehende ebenso wie potenzielle Aktivitäten - erheben zu können, wurde ein weites Verständnis von freiwilligem Engagement zugrunde gelegt, das Freiwilligenarbeit, soziales und politisches Engagement sowie ehrenamtliche Tätigkeiten einschließt (16). Die Erhebung beruht auf einer (telefonischen) Befragung von knapp 15000 Bürgerinnen und Bürgern, die die Grundgesamtheit der Wohnbevölkerung Deutschlands ab 14 Jahren repräsentieren. Die Untersuchung ist in drei Bänden publiziert worden; der vorliegende Band 1 stellt die Ergebnisse der Gesamtstudie vor und enthält darüber hinaus Kurzfassungen der sieben Einzelberichte, die ausführlich in den Bänden 2 und 3 dargestellt sind (siehe ebenfalls in dieser Rubrik: Braun / Klages: 805 sowie Picot: 809).
Inhalt: A. Der Freiwilligensurvey 1999: Bernhard von Rosenbladt: Konzeption und Ergebnisse der Untersuchung (31-134). B. Schwerpunkt/index.php?option=com_content&view=article&id=41317 der vertiefenden Auswertung: Johanna Zierau (IES): Genderperspektive - Freiwilligenarbeit, ehrenamtliche Tätigkeit und bürgerschaftliches Engagement bei Männern und Frauen (136-145); Sibylle Picot (Infratest): Jugend und freiwilliges Engagement (146-155); Ulrich Brendgens / Joachim Braun (ISAB): Freiwilliges Engagement der Senioren und Seniorinnen (156-166); Bernhard von Rosenbladt / Karen Blanke (Infratest): Ehrenamt und Freiwilligenarbeit im Sport (167-175); Thomas Gensicke (FÖV): Freiwilliges Engagement in den neuen Ländern (176-185); Hans Günter Abt / Joachim Braun (ISAB): Zugangswege zu Bereichen und Formen des freiwilligen Engagements in Deutschland (186-197); Helmut Klages (FÖV): Engagementpotenziale in Deutschland (198-209).
Thomas Mirbach (MIR)
Dr., wiss. Mitarbeiter, Lawaetz-Stiftung Hamburg, Lehrbeauftragter, Institut für Politische Wissenschaft, Universität Hamburg.
Rubrizierung: 2.331 | 2.35 | 2.36 | 2.315 | 2.37
Empfohlene Zitierweise: Thomas Mirbach, Rezension zu: Bernhard von Rosenbladt (Hrsg.): Freiwilliges Engagement in Deutschland - Freiwilligensurvey 1999. Stuttgart/Berlin/Köln: 2000, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/15392-freiwilliges-engagement-in-deutschland---freiwilligensurvey-1999_17524, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 17524
Rezension drucken
Dr., wiss. Mitarbeiter, Lawaetz-Stiftung Hamburg, Lehrbeauftragter, Institut für Politische Wissenschaft, Universität Hamburg.
CC-BY-NC-SA