/ 17.06.2013
Andrea Trumann
Feministische Theorie. Frauenbewegung und weibliche Subjektbildung im Spätkapitalismus
Stuttgart: Schmetterling Verlag 2002 (Theorie.org); 199 S.; brosch., 10,- €; ISBN 3-89657-580-5Die Arbeit gibt einen historischen Überblick über die Geschichte der Neuen Frauenbewegung und die damit verbundene Entwicklung der feministischen Theorie. Allerdings wird kein Gesamtüberblick geleistet; vielmehr werden ausgewählte theoretische Konzepte schwerpunktmäßig analysiert. Der Arbeit liegt die Auffassung zugrunde, dass die Frauenbewegung die Verinnerlichung und Individualisierung gesellschaftlicher Herrschaftsnormen einerseits mit forciert und andererseits in ihrem affirmativen Charakter theoretisch nicht ausreichend reflektiert hat; die Auswahl der einzelnen Konzepte erfolgte deshalb auch mit Blick auf deren kritisch-emanzipatorisches Potenzial.
Inhaltsübersicht: 2. Das Private ist politisch - Die Anfänge der Frauenbewegung in der antiautoritären Studentenbewegung; 3. "Mein Bauch gehört mir" - Selbstbestimmung als Disziplinierungsmechanismus; 4. Die Frau existiert nicht, lasst sie uns finden - Frauen auf der Suche nach Identität; 5. Queer-Theorie und Politics: Zur flexibilisierten Technologie des Selbst.
Silke Becker (BE)
Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
Rubrizierung: 2.27 | 2.36
Empfohlene Zitierweise: Silke Becker, Rezension zu: Andrea Trumann: Feministische Theorie. Stuttgart: 2002, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/15955-feministische-theorie_18260, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 18260
Rezension drucken
Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
CC-BY-NC-SA