/ 03.06.2013
Romain Kirt
Europa im Zeitenwechsel. Der Alte Kontinent und das neue Jahrtausend
Bonn: Bouvier Verlag 1996; 117 S.; geb., 24,80 DM; ISBN 3-416-02637-3Der Autor ist Berater des derzeitigen EU-Kommissionspräsidenten Jacques Santer. Kirts essayistische Ausführungen sind darauf gerichtet, wie das 21. Jahrhundert das Jahrhundert Europas werden kann. Mit Hilfe welcher Strategien kann sich Europa in einem veränderten internationalen Umfeld neu positionieren?
Zu folgenden drei die europäische Integration für die Zukunft bestimmenden Komplexen wird Stellung genommen: 1. Revision und Verwirklichung von Maastricht durch institutionelle und währungspolitische Vertiefung der Union im Rahmen der Revisionskonferenz; 2. Schaffung einer kollektiven europäischen Identität durch kulturelle Werte und Bürgerfreundlichkeit der Union; 3. Die Gestaltung der Beziehungen zu Amerika und Ostasien durch Verstärkung der transatlantischen Kooperation und Partnerschaft mit Ostasien, die durch einen neuen politischen Dialog zu begleiten sei.
Inhalt: Einleitung. A. Den Auftrag von Maastricht einlösen: 1. Die Handlungsfähigkeit der EU stärken; 2. Die Währungsunion verwirklichen. B. Mehr Solidarität und Bürgernähe: 1. Plädoyer für eine europäische Wertegemeinschaft; 2. Der Bürger und die EU. C. Europa im internationalen Umfeld: 1. Europa und Amerika - Die transatlantische Zusammenarbeit im 21. Jahrhundert; 2. Europa und Ostasien - wem gehört die Zukunft? Nachbetrachtung von Hans-Dietrich Genscher.
Patricia Bauer (PB)
Dr., Politikwissenschaftlerin.
Rubrizierung: 3.1 | 3.6
Empfohlene Zitierweise: Patricia Bauer, Rezension zu: Romain Kirt: Europa im Zeitenwechsel. Bonn: 1996, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/2111-europa-im-zeitenwechsel_2570, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 2570
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Dr., Politikwissenschaftlerin.
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