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/ 20.06.2013
Stephan Lessenich / Andrea Nahles / Jürgen Peters / Barbara Stolterfoht

Den Sozialstaat neu denken. Hrsg. von der Otto Brenner Stiftung

Hamburg: VSA 2005; 160 S.; 12,40 €; ISBN 978-3-89965-114-0
Die Debatte um die Krise des Sozialstaats stellt für die Gewerkschaften eine dringende Herausforderung dar, eingefahrene Standpunkte zu überdenken und einen Positionswechsel zu vollziehen. Der Band dokumentiert die Jahrestagung 2004 der Otto-Brenner-Stiftung der IG Metall, auf der die Stärken, Schwächen und künftigen Aufgaben des Sozialstaats anhand von spezifischen Einzelfragen als auch im Kontext der Frage um die Sicherung der Demokratie diskutiert wurden. In mehreren Beiträgen geht es um eine zuvor an die Wissenschaftler Lessenich und Möhring-Hesse in Auftrag gegebene Expertise über ein neues Leitbild für den Sozialstaat, die in Kurzfassung als Anhang beigefügt ist. Im Mittelpunkt dieses neuen „demokratischen Sozialstaats“ steht die Ausweitung der Zielgruppe sozialstaatlicher Leistungen auf alle Bürgerinnen und Bürger, eine stärkere Entkopplung des Systems der sozialen Sicherheit vom Erwerbssystem und eine neue Gewichtung des Leistungsangebots.
Anke Rösener (AR)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 2.3422.331 Empfohlene Zitierweise: Anke Rösener, Rezension zu: Stephan Lessenich / Andrea Nahles / Jürgen Peters / Barbara Stolterfoht: Den Sozialstaat neu denken. Hamburg: 2005, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/25894-den-sozialstaat-neu-denken_30089, veröffentlicht am 25.06.2007. Buch-Nr.: 30089 Inhaltsverzeichnis Rezension drucken
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