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/ 17.06.2013
Gabriele Wilde

Das Geschlecht des Rechtsstaats. Herrschaftsstrukturen und Grundrechtspolitik in der deutschen Verfassungstradition

Frankfurt a. M./New York: Campus Verlag 2001 (Politik der Geschlechterverhältnisse 17); 294 S.; kart., 39,90 €; ISBN 3-593-36871-4
Politikwiss. Diss. Universität-Gesamthochschule Essen; Gutachter: D. Blasius. - Der deutsche Rechtsstaat hat bis heute sein Versprechen nicht eingelöst, Garant gleicher Grund- und Freiheitsrechte zu sein. In den privaten Schoß der Familie abgeschoben, schien die Geschlechterdifferenz für den öffentlich-politischen Raum lange Zeit ohne Belang. Ungeachtet der rechtlichen Gleichheitsfortschritte, die in der jüngeren Vergangenheit erreicht wurden, hat sich an der faktischen Geschlechterungleichheit bislang nur wenig geändert. Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen die Fragen, inwiefern das Geschlecht als dominante Herrschafts- und Strukturkategorie in das rechtsstaatliche Ordnungsmodell eingelassen ist und über welche Mechanismen dies den Anspruch demokratischer Geschlechterverhältnisse blockiert.
Julia Schmidt-Häuer (JSH)
Dr., Referentin im wissenschaftlichen Dienst der SPD-Bürgerschaftsfraktion in Bremen.
Rubrizierung: 2.32.362.32 Empfohlene Zitierweise: Julia Schmidt-Häuer, Rezension zu: Gabriele Wilde: Das Geschlecht des Rechtsstaats. Frankfurt a. M./New York: 2001, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/15376-das-geschlecht-des-rechtsstaats_17499, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 17499 Rezension drucken
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