/ 18.06.2013
Alfred Herrhausen Gesellschaft für internationalen Dialog (Hrsg.)
Das Ende der Toleranz? Identität und Pluralismus in der modernen Gesellschaft
München/Zürich: Piper 2002; 327 S.; kart., 14,90 €; ISBN 3-492-04433-6Wissenschaftler, Schriftsteller, Theologen und Persönlichkeiten wie Muhammad Ali äußern sich in Texten und Gesprächen über die Zukunft der Toleranz und darüber, auf welchen Grundlagen eine moderne tolerante Gesellschaft existieren kann. Vorgegeben war das Thema durch die Deutsche Bank, die hinter dieser Veröffentlichung steht, den Band mit Kunstwerken ihrer Sammlung bebildert hat und sich im Vorwort lobend selbst darstellt.
Aus dem Inhalt: Was ist Toleranz? Von den Ursprüngen einer Idee: Wolfgang Schäuble: Bürger und Individuum. Identität und Ordnung als Voraussetzung für Toleranz (21-26); Berndt Ostendorf: Recht auf Differenz oder universelle Gerechtigkeit? Zur Paradoxie der Toleranz im Multikulturalismus (44-56). Pluralismus und Identität - wie lässt sich Toleranz leben? Bassam Tibi: Multikulturell oder kulturübergreifend? Vom orthodoxen Islam zur euro-islamischen Toleranz (133-140); Rainer Münz: Was die Minderheit von der Mehrheit erwarten darf. Deutsche Übungen in Toleranz (161-168). Die Grenzen der Toleranz - Wider die Gleichgültigkeit: Jeffrey Abramson: Das Ideal demokratischer Gerechtigkeit. Toleranz oder Respekt? (230-243); Peter Eigen: Null Toleranz bei Korruption. Von der Notwendigkeit globaler Transparenz (263-277). Ausblick: Muhammad Ali: Eine Botschaft des Friedens (299-300).
Natalie Wohlleben (NW)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 2.23 | 2.35
Empfohlene Zitierweise: Natalie Wohlleben, Rezension zu: Alfred Herrhausen Gesellschaft für internationalen Dialog (Hrsg.): Das Ende der Toleranz? München/Zürich: 2002, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/17312-das-ende-der-toleranz_19919, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 19919
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Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
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