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/ 20.06.2013
Angela Koch

Kommunale Kulturorganisation in den USA. Strukturen, Handlungsmuster, Interdependenzen

Frankfurt a. M. u. a.: Peter Lang 2005 (Studien zur Kulturpolitik 2); 328 S.; brosch., 56,50 €; ISBN 3-631-53290-3
Diss. Hildesheim; Gutachter: W. Schneider, A. Klein. – Kulturförderung in Deutschland und in den USA könnte gegensätzlicher kaum sein: Während in Deutschland in den 90er-Jahren im Schnitt 85 Dollar pro Kopf an öffentlicher Förderung bereitgestellt wurden, waren es in den USA lediglich 6 Dollar. Hingegen sind private Unterstützung im mehrstelligen Millionenbereich in den USA für einzelne Projekt keine Seltenheit. Vor dem Hintergrund der angespannten Haushaltslage in Deutschland fragt Koch, wie Kulturpolitik organisiert ist und welche Besonderheiten sich ergeben, wenn öffentliche Förderung weitestgehend entfällt. Anders als Makroanalysen zur Kulturfinanzierung, zum Marketing oder zum Fundraising bildet eine Fallstudie am Beispiel der Stadt Philadelphia die Basis der Studie. Neben Kurzprofilen kultureller und kulturfördernder Einrichtungen der Stadt im ersten Teil widmet sich die Autorin in den folgenden Abschnitten der Bedeutung der unterschiedlichen Förderungszweige: kommunale Kulturorganisationen, die öffentliche Hand, die Finanzierung durch private Hände wie Stiftungen, Einzelpersonen oder Unternehmen. Darüber hinaus untersucht sie Besucherstrukturen und die Partizipation Freiwilliger.
Stefan Göhlert (SG)
M. A., Politikwissenschaftler, Protokollchef und Bürgerbeauftragter in der Verwaltung der Stadt Jena.
Rubrizierung: 2.642.212.263 Empfohlene Zitierweise: Stefan Göhlert, Rezension zu: Angela Koch: Kommunale Kulturorganisation in den USA. Frankfurt a. M. u. a.: 2005, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/24491-kommunale-kulturorganisation-in-den-usa_28282, veröffentlicht am 25.06.2007. Buch-Nr.: 28282 Inhaltsverzeichnis Rezension drucken
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