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/ 05.06.2013
Sigrid Baringhorst

Politik als Kampagne. Zur medialen Erzeugung von Solidarität

Opladen/Wiesbaden: Westdeutscher Verlag 1998; 367 S.; kart., 68,- DM; ISBN 3-531-13155-9
Ausgehend von theoretisch-konzeptionellen Überlegungen zum Solidaritätsbegriff, analysiert die Autorin an Beispielen der neunziger Jahre Formen, Inhalte und soziale Trägerschaft massenmedialer Solidaritätskampagnen. Solidaritätskampagnen entstehen, so die zentrale These, als innovative Mobilisierungsstrategien in den Überschneidungszonen von Ökonomie, Politik, Kultur und Moral. Der strukturellen Entgrenzung öffentlicher Kommunikation entspricht eine Entgrenzung der sozial-räumlichen Ausweitung von Solidargrenzen in weltgesellschaftliche Dimensionen. Zugleich wird der normative Kern massenmedialer Solidarität zunehmend im Sinne eines allseits konsensfähigen Minimalismus ausgedünnt.
Red. (Red.)
Rubrizierung: 2.22 Empfohlene Zitierweise: Red., Rezension zu: Sigrid Baringhorst: Politik als Kampagne. Opladen/Wiesbaden: 1998, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/7768-politik-als-kampagne_10311, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 10311 Rezension drucken
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