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/ 06.06.2013
Hans-Jürgen Puhle

Parteienstaat in der Krise: Parteien und Politik zwischen Modernisierung und Fragmentierung

Wien: Picus Verlag 2002 (Wiener Vorlesungen im Rathaus 92); 63 S.; geb., 7,90 €; ISBN 3-85452-392-0
In den letzten Jahren sind die Parteien zunehmend in die Kritik geraten: Führungsprobleme und Personaldebatten, Korruption, zunehmende Fragmentierung und andere Faktoren haben u. a. zu sinkenden Mitgliederzahlen, einer abnehmenden Parteibindung, geringerer Wahlbeteiligung, kurz: zu einer immer höheren Parteiverdrossenheit geführt. Die Arbeit gibt einen Überblick über die Ursachen dieser Krise der Parteien, ordnet sie in den historischen Zusammenhang ein und bietet zudem einen - durchaus auch optimistisch gefärbten - Ausblick auf die Zukunft dieser Organisationen. Dabei betrachtet der Autor diese Veränderungen als konstruktiv zu nutzende Herausforderungen, die einen innerparteilichen Neuerungsprozess in Gang bringen können, aber nicht das Ende der Parteien überhaupt bedeuten müssen. Das Buch dokumentiert einen Vortrag, den der Autor im Rahmen der Wiener Vorlesungen im Mai 2001 im Wiener Rathaus gehalten hat. Es wendet sich eher an interessierte Laien als an mit dem Thema befasste Politikwissenschaftler.
Silke Becker (BE)
Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
Rubrizierung: 2.222.331 Empfohlene Zitierweise: Silke Becker, Rezension zu: Hans-Jürgen Puhle: Parteienstaat in der Krise: Parteien und Politik zwischen Modernisierung und Fragmentierung Wien: 2002, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/8864-parteienstaat-in-der-krise-parteien-und-politik-zwischen-modernisierung-und-fragmentierung_22506, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 22506 Rezension drucken
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