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/ 18.06.2013
Knut Dörmann

Völkerrechtliche Probleme des Landmineneinsatzes. Weiterentwicklung des geltenden Vertragsrechts durch das geänderte Minenprotokoll vom 3. Mai 1996 zum UN-Waffenübereinkommen von 1980

Berlin: BWV Berliner Wissenschafts-Verlag GmbH 2002 (Bochumer Schriften zur Friedenssicherung und zum Humanitären Völkerrecht 47); 531 S.; kart., 50,- €; ISBN 3-8305-0284-2
Rechtswiss. Diss. Bochum; Gutachter: K. Ipsen. - Mit dem Minenprotokoll von 1980 und dem geänderten Minenprotokoll von 1996 hat die Staatengemeinschaft erstmals den Versuch gemacht, den Gebrauch von Landminen zu reglementieren. Der Autor stellt in seiner primär für Juristen interessanten Arbeit diese Protokolle vor. Seine Analyse führt ihn zu der Schlussfolgerung, dass der Schutz der Bevölkerung immer noch nicht gewährleistet ist. Er fordert, „ein universelles, rechtlich verbindliches, überprüfbares und durchsetzbares Instrument zu schaffen, das die Herstellung, Lagerung, den Transfer und den Einsatz" von Antipersonenminen verbietet (521). Inhaltsübersicht: 1. Die Problematik der Landminenkriegführung in tatsächlicher Hinsicht; 2. Völkerrechtliche Regelungen der Minenkriegführung; 3. Effektivität des Minenprotokolls im Hinblick auf die aktuelle Problematik der Landminenkriegführung; 4. Revision des Minenprotokolls - Darstellung und Analyse der Änderungen.
Walter Rösch (WR)
M. A., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 4.14.41 Empfohlene Zitierweise: Walter Rösch, Rezension zu: Knut Dörmann: Völkerrechtliche Probleme des Landmineneinsatzes. Berlin: 2002, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/19254-voelkerrechtliche-probleme-des-landmineneinsatzes_22362, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 22362 Rezension drucken
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