/ 20.06.2013
H. Baum
Theorien sozialer Gerechtigkeit. Politische Philosophie für soziale Berufe
Münster: Lit 2004 (Philosophie: Forschung und Wissenschaft 15); 180 S.; brosch., 17,90 €; ISBN 3-8258-7752-3Soziale Arbeit verweist in mehrfacher Weise auf Politik – zum einen hängen die Handlungsbedingungen der in diesem Berufsfeld tätigen Personen unmittelbar von der Gestaltung der Sozialpolitik ab. Zum anderen sind die auf die Integration in die Gesellschaft bezogenen Interventionen und Ergebnisse der Sozialen Arbeit stets politisierbar – sei es als Kompensation sozialer Benachteiligungen, sei es als soziale Disziplinierung von Abweichungen. Mit Blick auf diese Zusammenhänge möchte der Autor politisches Hintergrundwissen für die professionelle Reflexion sozialer Berufe nutzbar machen. Er konzentriert sich dabei auf gerechtigkeitstheoretische Fragestellungen der politischen Philosophie, die er in knapper Form, den ideengeschichtlichen Epochen Antike, Mittelalter, Neuzeit, 20. Jahrhundert folgend darstellt. Nach „Ethik für soziale Berufe“ (1996) und „Anthropologie für soziale Berufe“ (2000) hat der Autor mit diesem Band seine „Einführung in Philosophie für soziale Berufe“ abgeschlossen.
Thomas Mirbach (MIR)
Dr., wiss. Mitarbeiter, Lawaetz-Stiftung Hamburg, Lehrbeauftragter, Institut für Politische Wissenschaft, Universität Hamburg.
Rubrizierung: 5.1 | 5.42
Empfohlene Zitierweise: Thomas Mirbach, Rezension zu: H. Baum: Theorien sozialer Gerechtigkeit. Münster: 2004, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/22285-theorien-sozialer-gerechtigkeit_25421, veröffentlicht am 25.06.2007.
Buch-Nr.: 25421
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Dr., wiss. Mitarbeiter, Lawaetz-Stiftung Hamburg, Lehrbeauftragter, Institut für Politische Wissenschaft, Universität Hamburg.
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