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/ 04.06.2013
Kurt Wuchterl

Streitgespräche und Kontroversen in der Philosophie des 20. Jahrhunderts

Bern/Stuttgart/Wien: Verlag Paul Haupt 1997 (Uni-Taschenbücher 1982 [ISBN: 3-8252-1982-8]); 371 S.; 34,80 DM; ISBN 3-258-05427-4
Anliegen der Auswahl ist es, lebendige Philosophie zu veranschaulichen. Die sechs Beispiele zeigen ein in der Philosophie seltenes Aufeinandertreffen unterschiedlicher Standpunkte, die im Kern, so die Grundthese des Autors, bis heute Versuche von Antworten auf ungelöste Fundamentalprobleme darstellen. Das zeigen nicht zuletzt ihre "Nachfolge-Debatten" (9). Die Kontroversen werden in ihren jeweiligen historischen Kontext eingebettet und in bezug auf ihre Argumentationsstruktur analysiert. Inhaltsübersicht: 1. Von der Werturteilsdiskussion um Max Weber zum Positivismusstreit der sechziger Jahre: Das Phantom der Wertfreiheit; 2. Von der Demontage des Laplaceschen Weltgeistes auf der 5. Solvay-Konferenz zur Chaostheorie der Gegenwart: Probleme eines wissenschaftlichen Weltbildes; 3. Von der Davoser Disputation über das "neue Denken" zu Heideggers Rektoratsaffäre: Irrwege philosophischer Revolutionen; 4. Vom Zwei-Kulturen-Streit (ZKS) zum Paradigmenkonzept der modernen Wissenschaftstheorie; 5. Die Singer-Affäre und die Euthanasie-Kontroverse: Die moralischen Folgen totaler Verfügbarkeit; 6. Der Streit um die Moderne.
Oliver Lembcke (OL)
Dr., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 5.4 Empfohlene Zitierweise: Oliver Lembcke, Rezension zu: Kurt Wuchterl: Streitgespräche und Kontroversen in der Philosophie des 20. Jahrhunderts Bern/Stuttgart/Wien: 1997, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/4056-streitgespraeche-und-kontroversen-in-der-philosophie-des-20-jahrhunderts_5750, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 5750 Rezension drucken
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