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/ 20.06.2013
Norbert Konegen / Peter Nitschke (Hrsg.)

Staat bei Hugo Grotius

Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft 2005 (Staatsverständnisse 9); 183 S.; brosch., 29,- €; ISBN 3-8329-1433-1
Angesichts der Auflösung von tradiertem Staatsbegriff und moderner Staatlichkeit gewinnt die Auseinandersetzung mit den Klassikern der Staatstheorie einschließlich ihrer prä- und postmodernen Schnittstellen an Bedeutung. Es ist das Verdienst der Herausgeber, das politische Denken von Hugo Grotius, das zumeist auf seine völkerrechtlichen Arbeiten reduziert wird, für die Staatsphilosophie und Ideengeschichte (wieder)entdeckt zu haben. Dabei werden in einem ersten Teil Eigentum und Widerstandsrecht, Staat und Völkerrecht sowie das – aktuell besonders relevante - Verhältnis von Politik und Religion bei Grotius behandelt. Der zweite Teil des Bandes zieht dann Rezeptions- und Verbindungslinien zu Freiheit und Herrschaft bei Hobbes, zur Vertragstheorie und der europäischen Aufklärung, schließlich zur Bedeutung von Grotius für die Politikwissenschaft.
Robert Chr. van Ooyen (RVO)
Dr., ORR, Hochschullehrer für Staats- und Gesellschaftswissenschaften, Fachhochschule des Bundes Lübeck; Lehrbeauftragter am OSI der FU Berlin sowie am Masterstudiengang "Politik und Verfassung" der TU Dresden.
Rubrizierung: 5.32 Empfohlene Zitierweise: Robert Chr. van Ooyen, Rezension zu: Norbert Konegen / Peter Nitschke (Hrsg.): Staat bei Hugo Grotius Baden-Baden: 2005, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/24616-staat-bei-hugo-grotius_28434, veröffentlicht am 25.06.2007. Buch-Nr.: 28434 Inhaltsverzeichnis Rezension drucken
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