/ 18.06.2013
Jens Wurtzbacher
Sicherheit durch Gemeinschaft? Bürgerschaftliches Engagement für öffentliche Sicherheit
Opladen: Leske + Budrich 2004; 158 S.; kart., 16,90 €; ISBN 3-8100-3998-5Bürgerschaftlichem Engagement werde allgemein ein großes Potenzial zur Förderung des Gemeinwohls zugebilligt, schreibt Wurtzbacher, der am Fachbereich Stadt- und Regionalsoziologie an der Humboldt Universität Berlin unterrichtet. Nur der Bereich der inneren Sicherheit sei von diesem Vertrauensvorschuss ausgenommen. Ist dieses Misstrauen gerechtfertigt? Wurtzbacher erläutert in einem ersten Schritt die Ideengeschichte des staatlichen Gewaltmonopols. Im empirischen Teil untersucht er die Arbeit von Bürgerwachten in Deutschland und den USA. Diese Organisationen seien, so Wurtzbacher, weniger als Verlust des staatlichen Gewaltmonopols zu deuten, sondern als aktive Teilnahme der Bürger an einem rechtsstaatlichen Gemeinwesen.
Silke Becker (BE)
Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
Rubrizierung: 2.21 | 2.263 | 2.22 | 2.325 | 2.343 | 2.331
Empfohlene Zitierweise: Silke Becker, Rezension zu: Jens Wurtzbacher: Sicherheit durch Gemeinschaft? Opladen: 2004, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/20035-sicherheit-durch-gemeinschaft_23336, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 23336
Rezension drucken
Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
CC-BY-NC-SA