/ 18.06.2013
Vittorio Hösle
Philosophie und Öffentlichkeit
Würzburg: Königshausen & Neumann 2003; 141 S.; brosch., 18,- €; ISBN 3-8260-2445-1Die Aufsätze aus den Jahren 1993 bis 2003 haben das spannungsreiche und ambivalente Verhältnis von Philosophie und Öffentlichkeit zum Gegenstand. Bis auf den ersten und den letzten Aufsatz kreisen alle Beiträge um die folgenden drei Themenkomplexe: Hochschulpolitik, Gentechnikdebatte und internationale Politik.
Inhalt: Die Philosophie in einem Zeitalter der Überinformation, oder: Was man ignorieren sollte, um zu wissen, was wirklich zählt (1996); Chancen und Gefahren von Begabung und Begabtenförderung (1998); Die Idee der Hochschule angesichts der Herausforderungen des 21. Jahrhunderts (1992); Verfall der deutschen Universitäten? Hochschulen in den USA und in Deutschland (2001); Heilung um jeden Preis? Formen des Klonens und Lebensrecht des Embryos (2001); Die Metaebene der bioethischen Diskussion. Einige Bemerkungen zu Michael Naumanns Kirchentagsrede (2001/2002); Ethische Prinzipien der Friedenssicherung (1993); Könnte die Europäische Union als Bundesstaat funktionieren? Und kann sie ein Bundesstaat werden? (2001); Globalisierung und US-amerikanische Hegemonie (2003); Die Philosophie und ihre Sprachen. Reflexion eines Philosophen über den Aufstieg des Englischen zur akademischen Weltsprache (2003).
Florian Weber (FW)
M. A., wiss. Mitarbeiter, Institut für Politikwissenschaft, Universität Jena.
Rubrizierung: 5.42 | 5.44 | 3.1 | 2.2
Empfohlene Zitierweise: Florian Weber, Rezension zu: Vittorio Hösle: Philosophie und Öffentlichkeit Würzburg: 2003, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/18994-philosophie-und-oeffentlichkeit_22041, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 22041
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M. A., wiss. Mitarbeiter, Institut für Politikwissenschaft, Universität Jena.
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