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/ 17.06.2013
Ulrich Lölke

Kritische Traditionen. Afrika. Philosophie als Ort der Dekolonisation

Frankfurt a. M.: IKO-Verlag für Interkulturelle Kommunikation 2001 (Denktraditionen im Dialog 10); 250 S.; 20,35 €; ISBN 3-88939-552-X
Diss. Düsseldorf; Gutachter: N. Henrichs. - Afrika wird häufig entweder mit Hunger und Katastrophen oder aber mit Magie und Folklore assoziiert und die europäische Philosophie oft als überlegen wahrgenommen. Die Vorstellung, von afrikanischer Philosophie etwas lernen zu können, erscheint vielen als absurd, zumal sie sich in der Regel massiv mit den europäischen Einflüssen nicht nur auseinandersetzen muss, sondern auch durch diese geprägt ist. In dem Buch "wird aus unterschiedlichen Perspektiven die Suche afrikanischer Philosophie nach den Bedingungen der Möglichkeit des Sprechens über das Eigene, gegen die dominante westliche Erzählung, diskutiert" (18). Inhaltsübersicht: I. Erzählen - Verstehen - Interpretieren: Zur Komplementarität magischer und wissenschaftlicher Systeme; II. Présence Africaine; III. Verkapselungen des Eigenen; IV. Strategien der Aneignung des Sprechens; V. Holzwege und verlassene Traditionen; VI. Implizite Reflexivität. Kritische Traditionen.
Silke Becker (BE)
Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
Rubrizierung: 2.675.425.1 Empfohlene Zitierweise: Silke Becker, Rezension zu: Ulrich Lölke: Kritische Traditionen. Frankfurt a. M.: 2001, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/15192-kritische-traditionen_17266, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 17266 Rezension drucken
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