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/ 17.06.2013
Volker Steenblock

Kleine Philosophiegeschichte

Stuttgart: Philipp Reclam jun. 2002 (Universal Bibliothek 18198); 503 S.; 11,60 €; ISBN 3-15-018198-4
Das Buch soll mehr als eine "Arbeit an der Vernunft" (10) sein. Ein besseres Kennenlernen der akademischen Philosophie sei "die beste Korrekturinstanz gegenüber allem Subjektivismus", gegenüber "Überzeugungsbeliebigkeiten und Privatsystemen" (11). Der Autor, er ist Privatdozent und Mitherausgeber der Zeitschrift für Didaktik der Philosophie und Ethik, erweitert den Blick von einer historischen Betrachtung der Philosophiegeschichte deshalb auf die Aufgaben in der Zukunft. Die Philosophie müsse "sich im Widerstreit der äußerlich von Globalisierung [...] und 'McDonaldisierung' geprägten Weltgesellschaft und ihrer gleichzeitigen kulturellen Konflikte, Fundamentalismen und Antagonismen platzieren" (420). Als Grundlage stellt der Autor die Philosophie, wie sie bis heute gedacht und gelehrt wurde, vor, wobei auch kurz Hinduismus, Buddhismus, Konfuzianismus und Taoismus berücksichtigt werden. Insgesamt ist das Buch übersichtlich aufgebaut, die Erläuterungen werden mit Auszügen aus philosophischen Schriften und grau unterlegten Kurzbiografien ergänzt.
Natalie Wohlleben (NW)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 5.1 Empfohlene Zitierweise: Natalie Wohlleben, Rezension zu: Volker Steenblock: Kleine Philosophiegeschichte Stuttgart: 2002, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/16658-kleine-philosophiegeschichte_19137, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 19137 Rezension drucken
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