/ 04.06.2013
Katharina Meyer
Keiner will sie haben. Die Exilpolitik in England, Frankreich und den USA zwischen 1933 und 1945
Frankfurt a. M. u. a.: Peter Lang 1997 (Europäische Hochschulschriften: Reihe XXXI, Politikwissenschaft 352); 148 S.; brosch., 54,- DM; ISBN 3-631-32516-9Diss. Bremen. - Es ist weithin bekannt, daß Exilanten aus dem nationalsozialistischen Deutschland in vielen Ländern vor heruntergelassenen Grenzschranken haltmachen mußten. Auch die Westalliierten betrieben eine sehr restriktive Exilpolitik. In der Studie wird der strukturelle Zusammenhang von Asylpolitik und den Handlungsmustern in der Außen-, Wirtschafts- und Sozialpolitik der ausgewählten Länder untersucht.
Inhaltsübersicht: 1. Zu viele Ausländer - Deutschsprachiges Exil von 1933-1945; 2. Exkurs: Die Politik Deutschlands gegenüber den Aufnahmeländern; 3. Das nationalistische Paradigma als politische Krisenstrategie; 4. Die Nationalisierung der Innenpolitik; 5. Nationalismus als politisches Paradigma der westlichen Demokratien; 6. Exkurs: Nationalsozialismus als Paradigma der Asylpolitik nach dem Ende des Kalten Krieges.
Walter Rösch (WR)
M. A., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 4.22 | 2.312
Empfohlene Zitierweise: Walter Rösch, Rezension zu: Katharina Meyer: Keiner will sie haben. Frankfurt a. M. u. a.: 1997, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/5926-keiner-will-sie-haben_7755, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 7755
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M. A., Politikwissenschaftler.
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