/ 18.06.2013
Otfried Höffe
Kants Kritik der reinen Vernunft. Die Grundlegung der modernen Philosophie
München: C. H. Beck 2003; 378 S.; Ln., 24,90 €; ISBN 3-406-50919-3Höffes Erörterung der „Kritik der reinen Vernunft" ist nicht direkt politikwissenschaftlich relevant. Doch Höffes Verwurzelung in der praktischen Philosophie lässt ihn die „Kritik der reinen Vernunft" auch in moralischer Absicht als negative Absteckung des Feldes der primären praktischen Vernunft lesen. Auch das zur Interpretation gerne der praktischen (politischen) Philosophie entlehnte Vokabular - epistemischer Kosmopolitismus oder Vernunftdemokratie - beansprucht, über die theoretische Vernunft hinauszuweisen. Im (Drittmittel-)Zeitalter der empirischen Wissenschaften ist freilich auch Kants grundlegende Bestimmung des Verhältnisses von objektiver und subjektiver Erkenntnis von allgemeinem Interesse.
Guido Koch (GK)
Dr., Politikwissenschaftler, Qualitätsmanagment, GESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften.
Rubrizierung: 5.33
Empfohlene Zitierweise: Guido Koch, Rezension zu: Otfried Höffe: Kants Kritik der reinen Vernunft. München: 2003, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/19839-kants-kritik-der-reinen-vernunft_23093, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 23093
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Dr., Politikwissenschaftler, Qualitätsmanagment, GESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften.
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