/ 04.06.2013
Gabriele Andreae
Ich denke Gedanken des Friedens. Ideen dazu aus philosophischer, religiöser und politischer Sicht
Frankfurt a. M.: Haag + Herchen Verlag 1998; 283 S.; pb., 38,- DM; ISBN 3-86137-565-6Das Buch ist im wesentlichen eine Sammlung von sehr ausführlichen und nur sporadisch kommentierten Zitaten zum Thema Frieden aus der Literatur vom Alten Testament bis zur jüngsten Friedensforschung. Die Autorin verfolgt keinerlei systematische Absicht, sondern will die historische Vielfalt des Nachdenkens über den Frieden sowie die unterschiedlichen Dimensionen des Friedensphänomens aufzeigen und den Leser damit zum Nachdenken anregen. Für einen wissenschaftlichen Leserkreis ist das Buch uninteressant, als Textbuch für den Schulunterricht indes könnte es von Nutzen sein.
Aus dem Inhalt: 1. Die Wortbedeutung von Frieden; 2. Frieden im Alten Testament; 3. Frieden im Neuen Testament; 4. Frieden in der Antike; 5. Augustinus; 13. Friedensverträge: I. Der Westfälische Frieden 1648; II. Wiener Kongress 1815; III. Der Frieden von Versailles 1919; 14. Aggression und Gewalt als Kriegsursachen; 15. Frauen und Gewalt; 20. Angst vorm Frieden und Mut zum Frieden; 21. Die Rolle von Vermittlung und Diplomatie; 22. Friedensforschung.
Michael Henkel (MH)
Priv.-Doz. DR., Institut für Politikwissenschaft, Universität Jena.
Rubrizierung: 5.44 | 5.3 | 2.23
Empfohlene Zitierweise: Michael Henkel, Rezension zu: Gabriele Andreae: Ich denke Gedanken des Friedens. Frankfurt a. M.: 1998, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/6032-ich-denke-gedanken-des-friedens_8208, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 8208
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Priv.-Doz. DR., Institut für Politikwissenschaft, Universität Jena.
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