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/ 21.06.2013
Josef Schröder

Hitler und Mussolini. Aspekte der deutsch-italienischen Beziehungen, 1930-1943. Festgabe zum 70. Geburtstag am 7. März 2007. Hrsg. von Carl August Lückerath und Michael Salewski

Gleichen/Zürich: Muster-Schmidt Verlag 2007; XXVI, 331 S.; 65,- €; ISBN 978-3-7881-1843-3
Der Band umfasst insgesamt neun teilweise bereits publizierte Aufsätze, die Schröder über die deutsch-italienischen Beziehungen während der Zeit des Faschismus und Nationalsozialismus geschrieben hat. Zu den vor allem für Historiker interessanten Beiträgen gehören beispielsweise die über Hitlers Bemühungen um eine Einladung nach Italien 1930-31 und über die Beziehungen der Achsenmächte zur arabischen Welt. Schröder verknüpfte aber auch, wie Lückerath über dessen Lebensweg und Wirken einleitend schreibt, vor allem während seiner Zeit als Geschäftsführender Direktor des Seminars für Geschichte und für Philosophie an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln die thematische Beschäftigung mit ihrer Vermittlung in der Gegenwart. Dies zeigt sich u. a. in einem Beitrag über Mussolini und das faschistische Italien im Spiegel aktueller deutscher Schulgeschichtsbücher. Schröder kritisierte auf der Grundlage einer Analyse von 32 Büchern, dass der Faschismus nur in einzelnen Aspekten dargestellt und kaum mit dem Nationalsozialismus verknüpft werde. Thematisch eingeleitet wird der Band von Salewski mit einem Essay über das Jahr 1943, das sich – geschrieben als Hommage an Schröder – fast wie ein Gespräch unter Kollegen liest.
Natalie Wohlleben (NW)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 1.32.612.254.12.352.312 Empfohlene Zitierweise: Natalie Wohlleben, Rezension zu: Josef Schröder: Hitler und Mussolini. Gleichen/Zürich: 2007, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/27829-hitler-und-mussolini_32684, veröffentlicht am 02.04.2008. Buch-Nr.: 32684 Inhaltsverzeichnis Rezension drucken
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