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/ 11.06.2013
Manfred Gawlina

Grundlegung des Politischen in Berlin. Fichtes späte Demokratie-Theorie in ihrer Stellung zu Antike und Moderne

Berlin: Duncker & Humblot 2002 (Beiträge zur Politischen Wissenschaft 124); 265 S.; 48,80 €; ISBN 3-428-10770-5
Die philosophische Arbeit soll die Urteilsstruktur des Politischen bestimmen. Dabei will der Autor zeigen, dass es sich um einen spezifischen eigenständigen Urteilstypus handelt, der, indem er Rede und Gegenrede verlangt, Gemeinschaft stiftet (239). Die Grundlage der Darstellung bilden vor allem unter dem Begriff der Berliner Konstellation gefasste Debatten um den späten Fichte; hierbei wird - neben anderen - insbesondere Carl Schmitt vertieft diskutiert. Inhaltsübersicht: B. Kritische Nachzeichnung in transzendentaler Absicht; C. Eine Theorieentwicklung der Beiordnung von Rechts- und Sittenprinzip; D. Das Politische als Urteil; E. Die Deduktion des Politischen; F. Die Diskursbedingungen im Vergleich mit Apels Diskursethik und Schmitts Politischem; G. Zur Induktionsseite der Bürgerlichkeit; H. Alternativmodelle der Berliner Konstellation.
Silke Becker (BE)
Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
Rubrizierung: 5.425.33 Empfohlene Zitierweise: Silke Becker, Rezension zu: Manfred Gawlina: Grundlegung des Politischen in Berlin. Berlin: 2002, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/9440-grundlegung-des-politischen-in-berlin_20933, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 20933 Rezension drucken
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