/ 31.05.2013
Andreas Nölke
Geberkoordination für die Länder südlich der Sahara. Analyse eines interorganisatorischen Netzwerkes zwischen bi- und multilateralen Entwicklungshilfeorganisationen
Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft 1995 (Konstanzer Schriften zur Politik- und Verwaltungswissenschaft 2); 438 S.; brosch., 88,- DM; ISBN 3-7890-3738-9Diss. Konstanz; Erstgutachter: H. Elsenhans. - Die Studie stellt Interorganisations-Netzwerke als Form internationaler Kooperation vor und demonstriert zugleich das Potential der Netzwerkanalyse für das Studium der Internationalen Politik. Als Beispiel dient die Koordination von Entwicklungshilfe für Afrika. Es wird gezeigt, daß dieses Netzwerk in seiner Koordinationsleistung durch die ausgeprägte Zentralisierung um die Weltbank herum begrenzt wird. Die Ursachen für die zentrale Stellung der Weltbank werden mit Hilfe organisationstheoretischer Konzepte herausgearbeitet, wobei die Studie zeigen soll, daß zwischen Internationaler Politik und Verwaltungswissenschaft eine theoretisch fruchtbare synergetische Verbindung hergestellt werden kann.
Michael Broer (MB)
Dr., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 4.44 | 2.343 | 4.43 | 3.5
Empfohlene Zitierweise: Michael Broer, Rezension zu: Andreas Nölke: Geberkoordination für die Länder südlich der Sahara. Baden-Baden: 1995, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/308-geberkoordination-fuer-die-laender-suedlich-der-sahara_52, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 52
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Dr., Politikwissenschaftler.
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