/ 20.06.2013
Klaudia Malowitz
Freiheit in Gemeinschaft. Selbstverwirklichung und Selbstregierung in der politischen Philosophie des Kommunitarismus
Hamburg: Lit 2007 (Politische Theorie 5); 384 S.; brosch., 29,90 €; ISBN 978-3-8258-0481-7Philosoph. Diss. Bochum; Gutachter: G. Scholtz. – Malowitz beteiligt sich an der Aufarbeitung der Liberalismus-Kommunitarismus-Debatte. Sie geht von der These aus, „dass die Frage nach dem Wesen der menschlichen Freiheit diejenige Frage ist, die allen anderen Streitfragen zugrunde liegt und den eigentlichen Kern der Debatte bildet“ (11). Es geht also nicht darum, ein weiteres Mal die Frage nach dem Vorrang des Rechten vor dem Guten oder der Freiheit vor der Gemeinschaft zu klären; vielmehr möchte sie möglichst genau das spezifische Freiheitsverständnis herausarbeiten, das sie als Grundlage gerade auch des kommunitaristischen Denkens ausmacht. Dazu konzentriert sie sich auf die Publikationen von Charles Taylor, Michael Sandel, Michael Walzer und Alasdair MacIntyre. Die Quellen werden ausgewertet unter Bezugnahme auf Isaiah Berlins These von den zwei Typen der Freiheit. Die Autorin lotet also bei den genannten Autoren aus, inwiefern ihre normativen Vorstellungen dem positiven Freiheitsbegriff nach Berlin entsprechen und wie in der kommunitaristischen Theorie diese Selbstbestimmung mit der negativen, liberalen Freiheit vereinbart werden kann.
Markus Lang (ML)
Dr., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 5.43
Empfohlene Zitierweise: Markus Lang, Rezension zu: Klaudia Malowitz: Freiheit in Gemeinschaft. Hamburg: 2007, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/21863-freiheit-in-gemeinschaft_33670, veröffentlicht am 16.04.2008.
Buch-Nr.: 33670
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Dr., Politikwissenschaftler.
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