Skip to main content
/ 18.06.2013
Deutsche Sektion der Internationalen Juristen-Kommission (Hrsg.)

Eingriff in die inneren Angelegenheiten fremder Staaten zum Zwecke des Menschenrechtsschutzes. Jahrestagung vom 22. September bis 24. September 2000 in Brandenburg

Heidelberg: C. F. Müller Verlag 2002 (Rechtsstaat in der Bewährung 36); VIII, 145 S.; kart., 32,- €; ISBN 3-8114-5121-9
Der Band gibt die Referate und Diskussionen der Jahrestagung wieder. Anlass zur Behandlung des Tagungsthemas war der Kosovo-Konflikt, in dem der Menschenrechtsschutz ein wesentliches Argument für das Eingreifen des Westens war. Tomuschat und Stein lehnen solche Eingriffe keineswegs ab, betonen aber, dass das humanitäre Völkerrecht auch unter der Voraussetzung der Autorisierung humanitärer Interventionen durch die UNO leidet, wenn die Staaten nur bei garantiert minimalen Verlusten zum Handeln bereit sind. Inhalt: Christian Tomuschat: Menschenrechtsschutz und innere Angelegenheiten (5-20); Torsten Stein: Welche Lehren sind aus dem Eingriff der NATO im Kosovo zu ziehen? (21-38); Lucius Caflish: Der neue Internationale Strafgerichtshof - Ein nötiger oder wünschenswerter Eingriff in die staatliche Hoheit? (39-62).
Walter Rösch (WR)
M. A., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 4.14.414.42 Empfohlene Zitierweise: Walter Rösch, Rezension zu: Deutsche Sektion der Internationalen Juristen-Kommission (Hrsg.): Eingriff in die inneren Angelegenheiten fremder Staaten zum Zwecke des Menschenrechtsschutzes. Heidelberg: 2002, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/17114-eingriff-in-die-inneren-angelegenheiten-fremder-staaten-zum-zwecke-des-menschenrechtsschutzes_19685, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 19685 Rezension drucken
CC-BY-NC-SA