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/ 22.06.2013
Carl Schmitt

Die Tyrannei der Werte

Berlin: Duncker & Humblot 2011; 91 S.; 3., korr. Aufl.; 18,- €; ISBN 978-3-428-13457-1
„Die ‚Tyrannei der Werte’ ist ein Manifest grundlegender Opposition gegenüber der Entwicklung der frühen Bundesrepublik, ihrer politischen Moral und ihres Verfassungsrechts“ (58 f.), beschreibt Christoph Schönberger in seinem ausführlichen Nachwort den Entstehungszusammenhang der 1960 zunächst als Privatdruck veröffentlichten Schrift. Darin setze Schmitt, so führt er weiter aus, an die Stelle einer philosophischen Kritik der Philosophie und einer juristischen Kritik des Rechtsdenkens rhetorisch zugespitzte Intuitionen zur Aggressivität jeden Wertdenkens. Die Fragwürdigkeiten der Schrift und manche Idiosynkrasien ihres Verfassers sollten aber nicht überdecken, dass das sachliche Kernanliegen Schmitts weiterhin aktuell und bedenkenswert sei, denn es gehe „letztlich um das Verhältnis des Rechts zu den jeweils einflussreichen Großideologien“ (88). 1967 erschien die erste Auflage als Beitrag zu einer Festschrift für Forsthoff. Sie bildet die Textgrundlage für diese Ausgabe.
Redaktion (RED)
Rubrizierung: 5.415.46 Empfohlene Zitierweise: Redaktion, Rezension zu: Carl Schmitt: Die Tyrannei der Werte Berlin: 2011, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/33744-die-tyrannei-der-werte_40418, veröffentlicht am 06.04.2011. Buch-Nr.: 40418 Inhaltsverzeichnis Rezension drucken
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