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/ 06.06.2013
Jean-Baptiste Ndeke

Die politische Konsensbildung als normatives Prinzip der Demokratie

Hamburg: Verlag Dr. Kovač 2006 (Boethiana 72); 388 S.; 98,- €; ISBN 978-3-8300-2136-0
Diss. Frankfurt a. M.; Gutachter: A. Honneth. – Der Autor stützt seine philosophischen Reflexionen über die Demokratie auf das Demokratieverständnis von Habermas. Er geht davon aus, dass die normative Grundlage der Demokratie eine politische Konsensfindung in der Gesellschaft ist und sucht diese These aus einer historisch-diachronischen und einer prospektiven Perspektive sowie auf „synthetisch-diskursive“ (21) Weise zu belegen. Er setzt sich mit verschiedenen Demokratiekonzeptionen auseinander, behandelt die Kontroverse zwischen Liberalismus und Republikanismus und analysiert die Relation von Konsens und Wahrheit. Es geht ihm darum aufzuzeigen, dass „die Demokratie die Staatsorganisation der Kommunikation ist. Sie ist primär eine kommunikative Machtstrukturierung und ein Sozialkomplex, der sich in unterschiedlichen kulturellen Kontexten umsetzen lässt.“ (354) Dies verdeutlicht Ndeke in einem abschließenden Kapitel über Afrika.
Anke Rösener (AR)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 5.415.432.67 Empfohlene Zitierweise: Anke Rösener, Rezension zu: Jean-Baptiste Ndeke: Die politische Konsensbildung als normatives Prinzip der Demokratie Hamburg: 2006, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/8985-die-politische-konsensbildung-als-normatives-prinzip-der-demokratie_29833, veröffentlicht am 25.06.2007. Buch-Nr.: 29833 Inhaltsverzeichnis Rezension drucken
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