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/ 20.06.2013
Tanja Wunderlich

Die neuen Deutschen. Subjektive Dimensionen des Einbürgerungsprozesses

Stuttgart: Lucius & Lucius 2005 (efms Forum Migration 9); 219 S.; kart., 28,- €; ISBN 3-8282-0311-6
Sozial- und Wirtschaftswiss. Diss. Bamberg. - Das Thema der Einbürgerung hat - nicht zuletzt vor dem Hintergrund des zum 1. Januar 2000 in Kraft getretenen neuen Staatsangehörigkeitsgesetzes - auch in der sozialwissenschaftlichen Forschung zunehmend Aufmerksamkeit gefunden. Allerdings spielte in den bisherigen Untersuchungen über den Wechsel der Staatsangehörigkeit die Sicht der Migranten selbst keine besondere Rolle. Weil Einwanderung, eine sich im öffentlichen Diskurs vollziehende politische Maßnahme, immer auch eine subjektiv erlebte, integrationsrelevante Dimension aufweist, möchte die Autorin mit ihrer qualitativen, auf 26 leitfadengestützten Interviews beruhenden Untersuchung gerade die individuell-biografischen Aspekte des Eingliederungsprozesses beleuchten. Das empirische Material der Studie beruht auf dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekt "Einbürgerung und Integration. Subjektive Dimensionen des Wechsels der Staatsangehörigkeit", das die Autorin von Oktober 2000 bis November 2004 am „europäischen forum für migrationsstudien“ an der Universität Bamberg durchgeführt hat.
Thomas Mirbach (MIR)
Dr., wiss. Mitarbeiter, Lawaetz-Stiftung Hamburg, Lehrbeauftragter, Institut für Politische Wissenschaft, Universität Hamburg.
Rubrizierung: 2.352.3252.343 Empfohlene Zitierweise: Thomas Mirbach, Rezension zu: Tanja Wunderlich: Die neuen Deutschen. Stuttgart: 2005, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/24085-die-neuen-deutschen_27735, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 27735 Rezension drucken
CC-BY-NC-SA