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/ 21.06.2013
Bernhard Mankwald

Die Diktatur der Sekretäre. Marxismus und bürokratische Herrschaft

Norderstedt: Books on Demand 2006; 212 S.; pb., 18,50 €; ISBN 978-3-8334-6878-0
Der Autor trennt in dieser populärwissenschaftlichen Darstellung den Marxismus vom Leninismus zwecks Ehrenrettung des Ersteren. Dabei schlägt er einen Bogen von der Entstehung der marxistischen Theorie und den mit ihr verbundenen Absichten weiter über die russische Revolution und die Politik Lenins, dem er mangelnde analytische Fähigkeiten und fehlende Ehrlichkeit attestiert, bis zum Untergang der DDR und der Sowjetunion. Die thematische Zusammenstellung entbehrt zwar nicht einer gewissen Logik, wird aber nicht weiter begründet. Das Buch kommt mit wenig Fußnoten aus und stellt insgesamt eher eine Interpretation der Geschichte dar, wobei der Autor, der Psychologie und Philosophie studierte und über „Prozeßanalysen bei Intelligenztestaufgaben“ promovierte, eher seine persönliche politische Meinung untermauert. Politikwissenschaftlich ist das Buch unergiebig.
Natalie Wohlleben (NW)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 2.222.625.335.45 Empfohlene Zitierweise: Natalie Wohlleben, Rezension zu: Bernhard Mankwald: Die Diktatur der Sekretäre. Norderstedt: 2006, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/27605-die-diktatur-der-sekretaere_32399, veröffentlicht am 16.08.2007. Buch-Nr.: 32399 Inhaltsverzeichnis Rezension drucken
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