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/ 18.06.2013
Heinz Niedrig

Die Arbeiterwohlfahrt in der Zeit von 1933 bis 1945. Spurensuche: Aufbau, Verfolgung, Verbot, Widerstand, Emigration. Hrsg. Vom Arbeiterwohlfahrt Bundesverband e. V.

Marburg: Schüren 2003; 218 S.; geb., 14,80 €; ISBN 3-89472-270-3
Die Geschichte der Arbeiterwohlfahrt zurzeit des Nationalsozialismus ist ganz wesentlich geprägt von Enteignung, Verfolgung und Widerstand. Der laut Selbstdarstellung „heute im gesellschaftspolitischen Unruhestand aktive" Autor, der jahrzehntelang für die AWO als Fachreferent tätig war, stellt bei seiner Schilderung die Biografien der AWO-Aktiven in den Vordergrund. Er untersucht in diesem Kontext auch den Einfluss von zur Emigration gezwungenen Funktionären auf die Sozialforschung und Wohlfahrtspflege in ihrer jeweiligen neuen oder vorübergehenden Heimat. Ein Extrakapitel des Werkes, das sich als „Gedenk- und Erinnerungsbuch" versteht, widmet sich dann noch einmal explizit in Form von 33 Biogrammen für die Arbeiterwohlfahrt besonders wichtigen Persönlichkeiten wie Marie Juchacz, Louise Schröder, Siddy Wronsky oder Heinrich Albertz.
Kaspar Nürnberg (KN)
M. A., Historiker, Geschäftsführer des Vereins Aktives Museum, Berlin.
Rubrizierung: 2.312 Empfohlene Zitierweise: Kaspar Nürnberg, Rezension zu: Heinz Niedrig: Die Arbeiterwohlfahrt in der Zeit von 1933 bis 1945. Marburg: 2003, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/18986-die-arbeiterwohlfahrt-in-der-zeit-von-1933-bis-1945_22033, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 22033 Rezension drucken
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