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/ 04.06.2013
Eberhard Kolb / Walter Mühlhausen (Hrsg.)

Demokratie in der Krise. Parteien im Verfassungssystem der Weimarer Republik

München: R. Oldenbourg Verlag 1997 (Schriftenreihe der Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte 5); 170 S.; 38,- DM; ISBN 3-486-56301-7
Ergebnisse einer Tagung in Magdeburg, in denen neben einem kurzen Redebeitrag von Johannes Rau vier längere Aufsätze von Historikern und Politikwissenschaftlern zur Parteienproblematik Weimars vorgestellt werden. Über das engere Thema hinausgreifend und aus der Perspektive unseres Faches besonderes interessant ist der abschließende Aufsatz von Lösche, der in kritischer Auseinandersetzung mit Leibholz Parteien als Mittler zwischen Staat und Gesellschaft interpretiert. Inhalt: Johannes Rau: Politik- und Parteienverdrossenheit. Überlegungen zur ersten und zur zweiten deutschen Republik (13-17); Hans Boldt: Die Stellung von Parlament und Parteien in der Weimarer Reichsverfassung. Verfassungstheorie und Verfassungswirklichkeit (19-58); Lothar Albertin: Die Auflösung der bürgerlichen Mitte und die Krise des parlamentarischen Systems von Weimar (59-111); Hans Mommsen: Die Illusion einer Regierung ohne Parteien und der Aufstieg der NSDAP (113-139); Peter Lösche: Parteienstaat Bonn - Parteienstaat Weimar? Über die Rolle von Parteien in der parlamentarischen Demokratie (141-164).
Michael Dreyer (MD)
Prof. Dr., Institut für Politikwissenschaft, Universität Jena.
Rubrizierung: 2.311 Empfohlene Zitierweise: Michael Dreyer, Rezension zu: Eberhard Kolb / Walter Mühlhausen (Hrsg.): Demokratie in der Krise. München: 1997, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/6142-demokratie-in-der-krise_8355, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 8355 Rezension drucken
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