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/ 21.06.2013
Tobias Berblinger

Das Recht auf gleiche ursprüngliche Freiheit. Hillel Steiners empirischer Ansatz einer liberalen Gerechtigkeitstheorie

Online-Publikation 2006 (http://deposit.d-nb.de/cgi-bin/dokserv?idn=98105627x); 216 S.
Philosoph. Diss. Frankfurt a. M.; Gutachter: A. Honneth, U. Steinvorth. – Berblinger beschäftigt sich mit den liberalen Theorien der Gerechtigkeit. Sie haben alle gemein, subjektive Rechte auf ein Maß an Freiheit zu begründen. Er fragt: „Wie kann solch ein weit reichendes Postulat gerechtfertigt werden?“ (199) Zwar skizziert der Autor fünf unterschiedliche Ansätze, doch überzeugt ihn nur der Ansatz Steiners im „Essay on Rights“, dem er sich widmet. Das „Recht auf gleiche ursprüngliche Freiheit buchstabiert Steiner als die Rechte auf Selbsteigentum und auf den gleichen Anteil am Wert natürlicher Ressourcen aus“ (8). In Steiners Theorie der Gerechtigkeit gehe es nicht um Freiheit per se, sondern „um normativ gerechtfertigte Ansprüche auf Freiheit“ (9), schreibt Berblinger, der seine Arbeit bereits im Jahr 2000 verfasst hat.
Sabine Steppat (STE)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 5.465.42 Empfohlene Zitierweise: Sabine Steppat, Rezension zu: Tobias Berblinger: Das Recht auf gleiche ursprüngliche Freiheit. 2006, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/26846-das-recht-auf-gleiche-urspruengliche-freiheit_31328, veröffentlicht am 25.06.2007. Buch-Nr.: 31328 Rezension drucken
CC-BY-NC-SA