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/ 17.06.2013
Gernot Friedrich

Das Generic International System Simulation Model. Ein systemanalytischer Ansatz zur Untersuchung von Möglichkeiten zur Stabilisierung generischer internationaler Systeme unter besonderer Berücksichtigung von Machtprojektion, Bündnisbildung und ökonomischer Restriktionen

Aachen: Shaker Verlag 2001 (Berichte aus der Politik); VIII, 183 S.; 48,06 €; ISBN 3-8265-8319-1
Diss. Universität der Bundeswehr München; Gutachter: A. Schürr, R. K. Huber, H. W. Hofmann. - Auf einer sehr hohen Abstraktionsebene untersucht der Autor, "inwieweit einseitige Rüstungsbeschränkung, militärische Bündnisse und die durch strategische Mobilität gegebene Möglichkeit zur 'power projection', sowie Interventionsmöglichkeiten der Internationalen Gemeinschaft stabilisierenden bzw. destabilisierenden Einfluß in multipolaren sicherheitspolitischen Systemen haben" (137). Dabei geht er streng mathematisch vor und rechnet im Rahmen eines Simulationsmodells mit 24 Akteuren (23 Staaten und die Internationale Gemeinschaft) die möglichen Szenarien durch. Er kommt zu einem wenig überraschenden Schluss: "Die stärksten Stabilisierungseffekte lassen sich durch eine ausgewogene Kombination der Stabilisierungsmaßnahmen erreichen." (138) Friedrichs Lösungsweg kann man aber wohl nur nach einem langen und eingehenden Studium der höheren Mathematik nachverfolgen.
Walter Rösch (WR)
M. A., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 4.2 Empfohlene Zitierweise: Walter Rösch, Rezension zu: Gernot Friedrich: Das Generic International System Simulation Model. Aachen: 2001, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/15251-das-generic-international-system-simulation-model_17337, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 17337 Rezension drucken
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