/ 06.06.2013
Dimitrij Owetschkin
Conrad Schmidt, der Revisionismus und die sozialdemokratische Theorie. Zur theoretischen Entwicklung der Sozialdemokratie vor 1914. Mit einem Vorwort von Helga Grebing
Essen: Klartext 2003 (Veröffentlichungen des Instituts für soziale Bewegungen. Schriftenreihe A, Darstellungen 24); 239 S.; 34,- €; ISBN 3-89861-170-1Der durch Eduard Bernstein ausgelöste Revisionismusstreit, der u. a. die Frage nach der Gültigkeit der Marx'schen Geschichtsauffassung zum Thema hatte, ist ein wichtiger Teil der Geschichte der Sozialdemokratie. Auch der wenig bekannte Bruder der Künstlerin Käthe Kollwitz, Conrad Schmidt, beteiligte sich an dieser Debatte. In seinen theoretischen Abhandlungen befasste er sich insbesondere mit ökonomischen Problemen der Marx'schen Theorie. Die Arbeit bietet einen systematisch strukturierten Einblick in das Denken Schmidts: Im ersten Teil werden seine ökonomischen Analysen vorgestellt, im zweiten wird seine Position philosophisch verortet und im dritten Teil analysiert der Autor Schmidts Position und Einfluss im Rahmen des Revisionismusstreits. Der Darstellung wurde ein kurzer biografischer Abriss vorangestellt.
Silke Becker (BE)
Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
Rubrizierung: 2.331 | 5.43
Empfohlene Zitierweise: Silke Becker, Rezension zu: Dimitrij Owetschkin: Conrad Schmidt, der Revisionismus und die sozialdemokratische Theorie. Essen: 2003, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/8857-conrad-schmidt-der-revisionismus-und-die-sozialdemokratische-theorie_22027, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 22027
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Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
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