/ 06.06.2013
Asher Ben-Natan
Brücken bauen - aber nicht vergessen. Als erster Botschafter Israels in der Bundesrepublik (1965-1969)
Düsseldorf: Droste Verlag 2005; 170 S.; pb., 12,95 €; ISBN 3-7700-1210-0Der Verfasser hat als erster Botschafter Israels in Westdeutschland die kulturellen und politischen Beziehungen zwischen Israel und Deutschland maßgeblich mitgeprägt und im Rahmen seiner Tätigkeit zahlreiche Kontakte zu Politikern und führenden Persönlichkeiten der Nachkriegszeit gepflegt. Dabei verfolgte er zwei zentrale Ziele: einerseits die Anerkennung des Staates Israel und andererseits, dass Deutschland aufgrund der historischen Ereignisse eine gewisse Verantwortung für die Sicherheit Israels übernehmen solle. Ben-Natan berichtet von seinen Erlebnissen bei Verhandlungen und Kontakten mit den verschiedensten hochgestellten Persönlichkeiten und erzählt dabei auch die eine oder andere Anekdote. Im Mittelpunkt der Darstellung steht das Wirken des Verfassers in Westdeutschland, daneben werden aber auch seine weiteren Aktivitäten in Israel und in anderen Ländern angesprochen. Zeitlich liegt der Schwerpunkt zwischen dem Ende der 40er-Jahre und den Studentenunruhen Ende der 60er-Jahre. Das Buch besteht in weiten Teilen aus überarbeiteten Auszügen aus früheren Veröffentlichungen Ben-Natans (siehe auch ZPol 2/04: 515, Buch-Nr. 22708).
Silke Becker (BE)
Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
Rubrizierung: 4.2 | 2.1 | 4.22 | 4.21 | 2.63
Empfohlene Zitierweise: Silke Becker, Rezension zu: Asher Ben-Natan: Brücken bauen - aber nicht vergessen. Düsseldorf: 2005, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/8940-bruecken-bauen---aber-nicht-vergessen_27059, veröffentlicht am 25.06.2007.
Buch-Nr.: 27059
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Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
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