/ 17.06.2013
Eduard Gugenberger
Boten der Apokalypse. Visionäre und Vollstrecker des Dritten Reichs
Wien: Ueberreuter 2002; 208 S.; Ln., 19,90 €; ISBN 3-8000-3840-4"Wie keine andere politische Bewegung hat der Nationalsozialismus mythische, 'esoterische' Bereiche aufgegriffen und zur eigenen Machtentfaltung eingesetzt". (6) Gugenberger, der an Forschungsprojekten zu dem Themenkomplex Esoterik und Rechtsextremismus arbeitet, behandelt diesen Themenbereich (wie auch schon in seinem Buch "Hitlers Visionäre") in Form von exemplarischen Lebensgeschichten. Dies scheint umso wichtiger, da "die politischen Seiten mancher angeblich so unpolitischen esoterischen Bewegung" (6) aufgezeigt werden.
Inhalt: Hanns Hörbiger: Die Welteislehre macht Karriere; Jakob Wilhelm Hauer: Das Christentum wird deutsch; Louis Haeusser: Der Übermensch kommt herab; Karl Haushofer: Der Lehrmeister für die NS-Expansion; Herman Wirth: Der Ahnerinnerer in der SS; Alfred Rosenberg: Der unverstandene Ideologe; Rudolf Hess: Der Gehilfe; Heinrich Himmler: Der willige Vollstrecker; Adolf Hitler: Messias der braunen Massen.
Heinz-Werner Höffken (HÖ)
Dr., wiss. Mitarbeiter, Institut für Politikwissenschaft, Helmut-Schmidt-Universität, Hamburg.
Rubrizierung: 2.312
Empfohlene Zitierweise: Heinz-Werner Höffken, Rezension zu: Eduard Gugenberger: Boten der Apokalypse. Wien: 2002, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/16554-boten-der-apokalypse_19015, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 19015
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Dr., wiss. Mitarbeiter, Institut für Politikwissenschaft, Helmut-Schmidt-Universität, Hamburg.
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