/ 20.06.2013
Marianne Bechhaus-Gerst / Reinhard Klein-Arendt (Hrsg.)
AfrikanerInnen in Deutschland und schwarze Deutsche - Geschichte und Gegenwart. Beiträge zur gleichnamigen Konferenz vom 13.-15. Juni 2003 im NS-Dokumentationszentrum (EL-DE-Haus) Köln
Münster: Lit 2004 (Begegnungen 3); 261 S.; brosch., 20,90 €; ISBN 3-8258-6824-9Die Aufsätze reflektieren verschiedene Aspekte der langen Geschichte von Menschen afrikanischer Herkunft in Deutschland. Zur Sprache kommen historische Fragen des Kolonialismus und Rassismus (Völkerschauen, „Schwarze Schmach“), aber auch gegenwärtige Fragen wie Flucht und Migration aus Schwarzafrika und die Organisierung in Deutschland. Der einführende Aufsatz von Monika Firla ist als wichtiger Beitrag zur Methodik-Debatte für diesen Forschungsbereich hervorzuheben. Sie fordert, die in historischen Betrachtungen immer noch sehr verbreitete ausschließliche Charakterisierung von schwarzen Menschen als Opfer durch eine differenzierte Dokumentation „Schwarzer Geschichte“ (10), in der schwarze Menschen auch handelnde Subjekte sind, zu ersetzen.
Kaspar Nürnberg (KN)
M. A., Historiker, Geschäftsführer des Vereins Aktives Museum, Berlin.
Rubrizierung: 2.35 | 2.31
Empfohlene Zitierweise: Kaspar Nürnberg, Rezension zu: Marianne Bechhaus-Gerst / Reinhard Klein-Arendt (Hrsg.): AfrikanerInnen in Deutschland und schwarze Deutsche - Geschichte und Gegenwart. Münster: 2004, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/25006-afrikanerinnen-in-deutschland-und-schwarze-deutsche---geschichte-und-gegenwart_28922, veröffentlicht am 25.06.2007.
Buch-Nr.: 28922
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M. A., Historiker, Geschäftsführer des Vereins Aktives Museum, Berlin.
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