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/ 05.06.2013
Jung Su Choi

Abfallpolitik in Südkorea. Theoretische Grundlagen und umweltpolitische Realisierungsprobleme

Frankfurt a. M. u. a.: Peter Lang 1998 (Europäische Hochschulschriften: Reihe V, Volks- und Betriebswirtschaft 2239); 231 S.; brosch., 79,- DM; ISBN 3-631-32868-0
Diss. Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre und Sozialpolitik Universität Erlangen-Nürnberg; Erstgutachter: J. Klaus. - Mit der zunehmenden industriellen Produktion ist in Korea ein Anstieg der Abfallmengen zu beobachten. Dabei produzierte Korea 1991 mit 2,3 kg pro Kopf und Tag deutlich mehr Abfall als beispielsweise die USA (1,3 kg) oder Deutschland (0,9 kg). Etwa 90 % dieses Abfalls werden derzeit auf Deponien entsorgt. Deshalb wird Deponieraum zunehmend knapper. Die Einrichtung neuer Deponien ist jedoch aus verschiedenen Gründen problematisch und politisch kaum durchsetzbar. Der Autor untersucht interdisziplinär, welche Ursachen die Abfallproblematik in Korea hat und entwickelt Konzepte für eine ökologisch und ökonomisch sinnvolle Abfallpolitik.
Silke Becker (Be)
Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
Rubrizierung: 2.682.263 Empfohlene Zitierweise: Silke Becker, Rezension zu: Jung Su Choi: Abfallpolitik in Südkorea. Frankfurt a. M. u. a.: 1998, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/6745-abfallpolitik-in-suedkorea_9084, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 9084 Rezension drucken
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