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/ 12.06.2013
Richard Rottenburg

Weit hergeholte Fakten. Eine Parabel der Entwicklungshilfe

Stuttgart: Lucius & Lucius 2002 (Qualitative Soziologie 2); 271 S.; kart., 25,- €; ISBN 3-8282-0213-6
Aus ethnografischer Sicht befasst sich Rottenburg mit dem Mitteltransfer von den reichen Ländern des Nordens in die armen Staaten des Südens. Das Buch ist als Erzählung einer fiktiven Handlung aufgebaut und kann deshalb nicht als wissenschaftliche Studie charakterisiert werden. Rottenburgs Anliegen ist jedoch ein höchst politisches: Er kritisiert die Art und Weise des Transfers, weil er seiner Meinung nach in einem unauflösbaren Widerspruch zum Ziel eigenverantwortlicher Entwicklung steht. Wer sich vor allem als Praktiker mit Entwicklungshilfe beschäftigt, wird in der Erzählung sicherlich vieles an den Problemen wiedererkennen, die die Entwicklungszusammenarbeit in der Realität so schwierig und oft erfolglos machen.
Walter Rösch (WR)
M. A., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 4.44 Empfohlene Zitierweise: Walter Rösch, Rezension zu: Richard Rottenburg: Weit hergeholte Fakten. Stuttgart: 2002, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/14213-weit-hergeholte-fakten_22058, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 22058 Rezension drucken
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