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/ 04.06.2013
Lutz Mez / Helmut Weidner (Hrsg.)

Umweltpolitik und Staatsversagen. Perspektiven und Grenzen der Umweltpolitikanalyse. Festschrift für Martin Jänicke zum 60. Geburtstag

Berlin: edition sigma 1997; 524 S.; 58,- DM; ISBN 3-89404-445-4
Die Festschrift für den Leiter der Forschungsstelle Umweltpolitik an der FU Berlin zeichnet sich durch einen klaren thematischen Rahmen aus. Neben einigen einleitenden Beiträgen, in denen das Wirken Jänickes gewürdigt wird, konzentriert sich die überwiegende Mehrzahl der Autoren auf umweltpolitische Themen und deren politikwissenschaftliche Analyse. Aus dem Inhalt: I. Ad Personam Martin Jänicke; II. Globaler Wandel und Sustainability: Elmar Altvater: Sustainability Failures - Eine Miszelle (42-50); Daniel A. Mazmanian: Toward a political science on behalf of the environment (51-55); Horst Zilleßen: Umweltpolitik als Politik der Gesellschaft (56-60); Niels I. Meyer: Sustainable development has problems with biomass energy (61-67); Monika Zimmermann: Die Lokale Agenda 21 - lebendiges Ergebnis der Rio-Konferenz über Umwelt und Entwicklung (67-71); Michaele Schreyer: Nachhaltige Entwicklung und Staatsverschulden: Einige Gedanken zu einer noch zu definierenden Beziehung (72-81); Philip Kunig: Völkerrechtsschutz für das Klima - Ein Zwischenruf (82-85); Rolf Kreibich: Ermutigung zur nachhaltigen Umweltpolitik in Zeiten des Ökonomismus (86-94); Gerhard Voss: Sustainable Development als Leitbild der Wirtschaft (95-100); Reinhard Loske: Nachhaltigkeit als Modernisierungsstrategie. Das Beispiel Klimaschutz (101-107); Alexander Carius: Umweltpolitik - ein Instrument zur Friedenssicherung (108-116); Gerhard W. Wittkämper: Die Verantwortung der Wissenschaft im Zeitalter des Weltbevölkerungswachstums (117-127); Alparslan Yenal: Internationaler Handel und Umweltschutz (128-133); Ulrich Albrecht: Internationale Politik und Umwelt (134-142). III. Staats-, Markt- und Gesellschaftsversagen: Manfred G. Schmidt: Politikwissenschaftliche Umweltschutzforschung (144-146); Joseph Huber: Industrielle Ökologie und funktionaler Politikbegriff (147-154); Peter Knoepfel: Der verhandelnde Staat - schwacher, exklusiver und destabilisierender Staat? Drei selbstkritische Arabesken (155-163); Manfred Binder: Staatsverzagen. Politikkritik und Staatsenthusiasmus als moralische Pflicht (164-171); Hans-Hermann Hartwich: Die Finanzkrise des Staates als Vehikel ökologieorientierter Steuerpolitik. Über Durchsetzungsfragen der Umweltpolitik (172-175); Volker Ronge: Der Staat als PR-Veranstaltung (176-182); Klaus Michael Meyer-Abich: Was kommt nach dem Staat? Staatsversagen durch die Globalisierung der Wirtschaft (183-189); Helge Jörgens: Strategische Umweltplanung und umweltpolitisches Staatsversagen (190-196); Roland Zieschank: Sustainable Development ohne tragfähige Informationsbasis? Zu informationellen Defiziten einer bundesdeutschen Umweltzustandsbeschreibung (197-206); Weert Canzler: Zur Dialektik von Verkehr und Mobilität: Die Grenzen ökologischer und politischer Modernisierung (207-216); Illias Katsoulis: Klientelismus versus erfolgreiche Umweltpolitik (217-222); Jürgen Blazejczak / Daniel Krähmer: Mit Markt zu Nachhaltigkeit? Möglichkeiten und Grenzen einer Bestimmung von Nachhaltigkeitszielen durch marktwirtschaftliche Mechanismen (223-230); Helmut Spitzley: Positiv-Summen-Spiele. Auf der Suche nach neuen Strategien in der Umwelt- und Arbeitspolitik (231-237); Eckart Hildebrandt / Eberhard Schmidt: Umweltschutz und Arbeitsbeziehungen in Europa in den neunziger Jahren (238-244); Franz Lehner: Problemlösendes Wachstum: Ökologie als Motor für die Entwicklung neuer Beschäftigungsfelder (245-250). IV. Kapazitätsbildung und Umweltpolitikanalyse: Arild Underdal: Capacity for international environmental governance (252-257); Albert Weale: Policy knowledge as an emergent property: Some reflections prompted by Martin Jänicke's notion of capacity-building (258-262); Marina Fischer-Kowalski: On political capacity to regulate society's metabolism (263-269); Kristine Kern: Politikkonvergenz durch Politikdiffusion - Überlegungen zu einer vernachlässigten Dimension der vergleichenden Politikanalyse (270-279); Wolfgang Rüdig: Comparing national climate policies: A discourse approach (280-287); Hans Th. A. Bressers: Institutional and policy responses to uncertainty in environmental policy (288-296); Corinne Larrue: How to modernise environmental policies: Towards a new environmental management (297-299); Volker von Prittwitz: Bürokratisch-industrielle Komplexe und Verwaltungsmodernisierung (300-309); Susan Rose-Ackerman: Democracy and environmental policy: Reunified Germany as a cautionary tale (310-313); Gesine Foljanty-Jost: Die Bedeutung Japans für die vergleichende Umweltpolitikforschung - vom Modell zum Auslaufmodell? (314-322); Miranda A. Schreurs: A political system's capacity for global environmental leadership: A case study of Japan (323-331); Lennart J. Lundqvist: The process of capacity-building - Towards a new stage in Swedish environment policy and management (332-337); Sonja Boehmer-Christiansen / Joseph Murphy: Ecological modernisation - whose capacity is being built? Conflicting evidence from the UK (338-350); Piotr Kowalik: Legal aspects of utilisation of renewable energy in Poland (351-354); Jobst Conrad: Forschungsstrategische Schlußfolgerungen aus den Erkenntnissen der Umweltpolitologie (355-365). V. Erfolgsbedingungen von Umweltpolitik: Matthias Platzek: Politik der Zukunft braucht Raumsicht (368-372); Fritz Vahrenholt: Reiz, Reaktion und Risiko oder: Eine Debatte und ihr Treibhausklima (373-381); Edda Müller: Umweltpolitik und Medien (382-393); Monika Griefahn: Kommunikation und Kooperation als Erfolgsbedingungen von Umweltpolitik (394-400); Reinhard Ueberhorst: Über die Bildung von Kooperationsinteressen. Eine Betrachtung zur zukünftigen Umweltpolitik und der "Geschichte der Abderiten" (1781) (401-412); Lutz Wicke: Umweltpolitik 2000 - Ein umweltpolitischer Befreiungsschlag durch einen "Pakt für Umwelteffizienz"! (413-424); Klaus W. Zimmermann: Umweltpolitik, Effektivität und Effizienz (425-435); Georg Winter: Von der umweltorientierten Unternehmensführung zur umweltorientierten Staatsführung (436-438); Olivier Godard: Institutional trajectories and environmental policy instruments: Filling the efficiency gap (439-444); Klaus Jacob: Umweltentlastende Innovationen durch Policy-Ziele. Der Fall EDTA (445-450); Mikael Skou Andersen: Reciprocity in domestic and international environmental policy-making: Understanding the background to successes and failures in environmental policy (451-456); Heinrich Pehle: Institutionalisierung als Erfolgsbedingung von Umweltpolitik? (457-462); Michael Häder / Hendrik Niebaum: Pfadabhängigkeiten in der Umweltpolitik (463-472); Carl Böhret: Politik, Verwaltung und Recht. Begegnungen beim Test von umweltbezogenen Vorschriften (473-479); Joachim Raschke: Ökologie als Partei - ein Dauerdilemma (480-489); Nicholas Watts: Applying multiple methods to multi-country analysis of environmentalism - A "Berlin School" approach? (490-499); Kirsten Jörgensen: Umweltlehre - neue Formen fächerübergreifender Kooperation für problem- und handlungsorientierte umweltwissenschaftliche Studienangebote (500-505). VI. Der Wissenschaftler Martin Jänicke.
Christoph Emminghaus (cem)
Dr., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 2.2614.452.222.3412.331 Empfohlene Zitierweise: Christoph Emminghaus, Rezension zu: Lutz Mez / Helmut Weidner (Hrsg.): Umweltpolitik und Staatsversagen. Berlin: 1997, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/5948-umweltpolitik-und-staatsversagen_7784, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 7784 Rezension drucken
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