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/ 11.06.2013
Wolfgang Zierhofer

Umweltforschung und Öffentlichkeit. Das Waldsterben und die kommunikativen Leistungen von Wissenschaft und Massenmedien

Opladen/Wiesbaden: Westdeutscher Verlag 1998; 266 S.; kart., 68,- DM; ISBN 3-531-13090-0
Um Umweltprobleme zu erkennen, sind in demokratischen Gesellschaften die Forschungsergebnisse der Wissenschaft ebenso unverzichtbar wie die Vermittlungsleistungen von Massenmedien. Die Arbeit untersucht, welche Beiträge die Waldschadensforschung und die Massenmedien in der Schweiz zu einem vernünftigen - das heißt möglichst gut begründeten und differenzierten - Umgang mit diesem Problem geleistet haben. Zur Beurteilung ihrer Leistungen wird zunächst auf Grundlage von Theorien kommunikativer Vernunft und Ethik ein normatives Konzept von Öffentlichkeit erarbeitet und begründet. Zur Rekonstruktion der Leistungen von Forschung und Medien analysiert der Autor anschließend wissenschaftliche Artikel und Berichte dreier Züricher Tageszeigungen daraufhin, welches Bild des Waldsterbens vermittelt und auf welche Weise mit Unsicherheiten, Geltungsansprüchen und Kritik verfahren wird.
Christoph Emminghaus (cem)
Dr., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 2.52.222.261 Empfohlene Zitierweise: Christoph Emminghaus, Rezension zu: Wolfgang Zierhofer: Umweltforschung und Öffentlichkeit. Opladen/Wiesbaden: 1998, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/11461-umweltforschung-und-oeffentlichkeit_13604, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 13604 Rezension drucken
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