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/ 17.06.2013
Amnesty International (Hrsg.)

40 Jahre für die Menschenrechte. Konzeption und Koordination: Heike Alefsen, Wolfgang Behlert, Stefan Keßler, Bernd Thomsen

Neuwied/Kriftel: Luchterhand 2001; XIV, 288 S.; kart., 17,38 €; ISBN 3-472-04738-0
Experten, Wissenschaftler und Aktivisten stellen in diesem Buch die Arbeit von Amnesty International vor und blicken zurück auf 40 Jahre Einsatz für die Menschenrechte. Aus dem Inhalt: A. Zeitzeugen, Momentaufnahmen und Entwicklung von amnesty international: 1. Volkmar Deile spricht mit Carola Stern: "Dass es nicht so bleibt, wie es ist." (1-13); 2. Reinhard Marx: amnesty international - Die Hervorbringung einer spezifischen Strategie aus dem aktuellen Kontext des menschenrechtlichen Diskurses (14-33); 3. Wolfgang S. Heinz: Einmischung, Einseitigkeit und mangelnde Ausgewogenheit - Anmerkungen zur Kritik an amnesty international (34-44); 5. Linda Schmidt: Innenansichten - Gespräche mit Gründerinnen und Gründern der deutschen Sektion von amnesty international (47-56); 6. Marjorie Farquhason: Gefangene eines alten Regimes (57-63); 7. Anja Mihr: Die Arbeit von amnesty international gegen die Menschrechtsverletzungen in der DDR (64-75); 8. Karsten Lüthke: Der unendliche Prozess: "Colonia Dignidad" gegen amnesty international (76-85); 9. Barbara Lochbihler: Die Solidaritätsarbeit mit Menschenrechtsverteidigern (86-90). B. Die Arbeit von amnesty international auf verschiedenen Ebenen: 1. Angela Decker spricht mit Angelika Pathak: Zwischen ehrenamtlichem Spezialistentum und professioneller Expertise - Die Länderarbeit bei ai (101-111); 2. Wiebke Poschmann: Jugendgruppen bei amnesty international (112-119); 3. Ingo Jacobsen: Die Arbeit von amnesty international zu Menschenrechtsverletzungen in Südafrika (120-132); 4. Mathias John: Rüstung und Menschenrechte - Gegen den Handel mit dem Tod (133-145); 5. Stefan Keßler: Schutz für Flüchtlinge (146-154); 6. Gisela Günter: Der Einfluss von amnesty international auf die Antifolterarbeit der UN (155-168); 7. Harald Gesterkamp / Eva Neumann: amnesty international und die Medien - Eine nicht-kommerzielle Nachrichtenagentur? (169-176); 8. Peter Franck: Zwei Jahre Country-Linking Russland - Eine Zwischenbilanz (177-181); 9. Marika Lerch / Markus Meyer: Die Europäische Union und die EU-Vereinigung von amnesty international - Menschenrechtsarbeit im Mehrebenensystem (182-193). C. Perspektiven der Menschenrechtsentwicklung und der weiteren Arbeit: 1. Gerhart Baum: 40 Jahre amnesty international (194-199); 2. Wolfgang Behlert: Herrschaftsfrei und solidarisch - amnesty international und die Zivilgesellschaft (200-216); 3. Bernd Thomsen: Anforderungen an eine konsequente Menschenrechtspolitik (217-228); 4. Heiner Bielefeldt: Zur Bedeutung der Öffentlichkeit in der Menschenrechtspolitik (229-235); 5. Alma von der Veen-Wahabzada: Öffentlichkeitsarbeit bei ai: Herausforderungen und Perspektiven (236-245); 6. Nils Geißler: Der Einsatz gegen die Straflosigkeit - Menschenrechte als ius causae oder "just another lost case"? (246-261); 7. Sabine Leutheusser-Schnarrenberger: Das Recht auf Leben - Die Abschaffung der Todesstrafe (262-271).
Walter Rösch (WR)
M. A., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 4.424.3 Empfohlene Zitierweise: Walter Rösch, Rezension zu: Amnesty International (Hrsg.): 40 Jahre für die Menschenrechte. Neuwied/Kriftel: 2001, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/15408-40-jahre-fuer-die-menschenrechte_17546, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 17546 Rezension drucken
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