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/ 11.06.2013
Österreichisches Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung / Schweizerische Friedensstiftung - Institut für Konfliktlösung (SFS) (Hrsg.)

Krisenprävention. Friedensbericht 1999. Theorie und Praxis ziviler Konfliktbearbeitung. Ergebnisse der internationalen State-of-Peace-Konferenz 1998

Chur/Zürich: Verlag Rüegger 1999 (DIALOG 36); 384 S.; 50,20 DM; ISBN 3-7253-0640-0
Die 14. State of Peace-Konferenz fand im Dezember 1998 in Stadtschlaining statt. Hierbei "wurde versucht, das gesamte Spektrum an Fragestellungen, Erfahrungen und Erkenntnissen in [sic] Hinblick auf Krisenprävention abzudecken. Dabei wurden sowohl analytische wie auch empirisch-praktische Zugänge gesucht und die Bedeutung von gesellschaftspolitischen Aktivitäten in Bereichen von Politik, Recht, Wirtschaft, Ökologie und Medien ebenso behandelt wie die Beiträge verschiedener staatlicher wie nichtstaatlicher Akteure." (9) Eingeleitet wird der Band mit einer friedenspolitischen Bilanz des abgelaufenen Jahres. Inhalt: Lutz Schrader: The State of Peace 1998. Versuch einer friedenspolitischen Bilanz (11-44). I. Grundlagen: Martina Fischer: "Krisenprävention". Modebegriff oder friedenspolitische Notwendigkeit? (47-76); Heinz Krummenacher / Günther Baechler / Susanne Schmeidl: Beitrag der Frühwarnung zur Krisenprävention. Möglichkeiten und Grenzen in Theorie und Praxis (77-97); Markus Weilenmann: Konfliktregelungsverfahren am Kreuzpunkt zwischen Mediation und Recht. Plädoyer für einen gesellschaftlich integrativen Ansatz der Konfliktbearbeitung (99-117). II. Arbeitsfelder: Angelika Spelten: Präventive Massnahmen in der Entwicklungszusammenarbeit. Indikatorenkatalog zur Bestimmung des Einsatzzeitpunktes (121-136); Peter Runge: Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe im Spannungsfeld von Krisenprävention und Konfliktverlängerung (137-153); Kiflemariam Gebre-Wold: Partizipation und capacity-building als Mittel der Krisenprävention. Food for thought für die Projektpraxis (153-173); Arne C. Seifert: Konfliktbearbeitung unter Bedingungen von Systemtransformation. Das Beispiel Tadschikistan (175-196); Sebastian Oberthür: Internationale Umweltpolitik (197-209); Wilhelm Kempf: Konfliktprävention und Medien (211-225); Lutz Unterseher: Krisenabwehr durch Polizei und Militär (227-239). III. Internationale staatliche und nichtstaatliche Akteure: Berthold Meyer: Zwischen Souveränitätsvorbehalten, Selektions"zwängen" und Selbstüberschätzung. Krisenprävention durch UNO und OSZE (243-256); Hans-Joachim Heintze: Die UN-Menschenrechtserklärung und der Ausbau des präventiven Menschenrechtsschutzes (257-275); Manfred Kulessa: Skalpell oder Keule? Zur Reform der UN-Sanktionen (277-290); Muriel Asseburg / Tanja Schümer: Fortschritte bei der Konfliktprävention durch die EU? Das Instrument des Conflict Prevention Network (291-302); Heinz Wagner: Friedensorganisationen und Konfliktprävention (303-324); Frauke Lisa Seidensticker: Menschenrechte und Konfliktprävention. Die Sichtweise von Amnesty International (325-334); Dieter Reinhardt: Staaten und Krisenprävention. Die Aussenpolitik der skandinavischen Regierungen (335-352); Annette Englert: Die Rolle von Akteuren der Entwicklungszusammenarbeit in der Krisenprävention (353-368); Daniela Ingruber: Staaten leisten Krisenprävention - oder tun es Menschen? (369-380).
Anke Rösener (AR)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 4.414.34.424.222.614.44 Empfohlene Zitierweise: Anke Rösener, Rezension zu: Österreichisches Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung / Schweizerische Friedensstiftung - Institut für Konfliktlösung (SFS) (Hrsg.): Krisenprävention. Chur/Zürich: 1999, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/10139-krisenpraevention_11996, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 11996 Rezension drucken
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