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/ 05.06.2013
Carsten Giersch

Konfliktregulierung in Jugoslawien 1991-1995. Die Rolle von OSZE, EU, UNO und NATO

Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft 1998 (Bonner Studien zum Jugoslawien-Konflikt); 351 S.; brosch., 89,- DM; ISBN 3-7890-5307-4
Diss. Bonn; Gutachter: H.-P. Schwarz, K. Kaiser. - Das Versagen der westlichen Staaten und sämtlicher in die Lösung des Jugoslawien-Konflikts eingebundener internationaler Organisationen wird häufig beklagt. Der Autor analysiert detailliert, wie die westlichen Institutionen auf den Krieg auf dem Balkan reagiert haben. Er richtet sein Interesse aber nicht nur auf die Frage, was unternommen wurde, sondern diskutiert vor allem, was hätte getan werden müssen, und warum diese Schritte unterblieben. Zudem erörtert er die Frage, ob sich aus dem Beispielfall Jugoslawien allgemeine Kriterien für eine künftige multilaterale Lösung ethnischer Konflikte ableiten lassen. Inhaltsübersicht: A. Einleitung: Der Jugoslawien-Krieg als Forschungsaufgabe; B. Die Methodik der multilateralen Regulierung ethnisch-territorialer Konflikte am Beispielfall Jugoslawien; C. Die multilaterale Regulierung des Jugoslawien-Konflikts als Problem der internationalen Organisationen; D. Schlußbetrachtung: Konfliktregulierung als Reformaufgabe multilateraler Politik und die Strukturen europäischer Sicherheit.
Walter Rösch (WR)
M. A., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 4.414.422.624.3 Empfohlene Zitierweise: Walter Rösch, Rezension zu: Carsten Giersch: Konfliktregulierung in Jugoslawien 1991-1995. Baden-Baden: 1998, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/6870-konfliktregulierung-in-jugoslawien-1991-1995_9216, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 9216 Rezension drucken
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