/ 20.06.2013
Abdirizak Sheikh / Mathias Weber
Kein Frieden für Somalia? Die somalische Tragödie und der internationale Terrorismus
Frankfurt a. M.: m.w. Verlag 2005; 170 S.; 14,90 €; ISBN 3-934517-03-XDer schmale Band richtet sich an ein breites Publikum. Sheikh und Weber suchen eine Antwort auf die Fragen nach den Ursachen des somalischen Bürgerkriegs und des Scheiterns der humanitären Intervention der Vereinten Nationen der frühen 90er-Jahre. Zudem bewerten sie die grundsätzlichen Chancen einer dauerhaften Befriedung des Landes. Nach der Einführung in die Clanstruktur und Geschichte Somalias rekapitulieren die Autoren auf breitem Raum den Ablauf des Bürgerkrieges und des Einsatzes der Vereinten Nationen. Die im Untertitel angekündigte Beschäftigung mit dem internationalen Terrorismus erfolgt in kurzer Form erst am Ende des Buches, obwohl gerade am Beispiel Somalias die These des Zusammenhangs zwischen der Verbreitung des transnationalen Terrorismus und der Existenz so genannter „failed states“ genauer hätte überprüft werden können.
Lars Berger (LB)
Dr., Lecturer in Middle Eastern Politics and History, University of Salford.
Rubrizierung: 2.67 | 2.25 | 4.41 | 4.3
Empfohlene Zitierweise: Lars Berger, Rezension zu: Abdirizak Sheikh / Mathias Weber: Kein Frieden für Somalia? Frankfurt a. M.: 2005, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/24087-kein-frieden-fuer-somalia_27738, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 27738
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Dr., Lecturer in Middle Eastern Politics and History, University of Salford.
CC-BY-NC-SA